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Sauerteigbrot und seine positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sind zur Zeit in aller Munde. Und auch Menschen mit Zöliakie können von seinem hervorragenden Nährwertprofil profitieren.

Ob du nun beim Brunch sitzt, dir eine Pizza zubereitest oder in den sozialen Medien unterwegs bist – es scheint, als ob Sauerteig oder Sauerteigbrot heutzutage immer und überall eine Rolle spielen. Und obwohl es in letzter Zeit immer beliebter geworden ist, wurde es schon vor 6.000 Jahren gebacken. Hier erfährst du, wie sich der Verzehr von Sauerteigbrot positiv auf deinen Körper und deine Gesundheit auswirken kann.

Wozu ist Sauerteigbrot gut?

Sauerteigbrot macht es dem Körper besonders leicht, die im Mehl enthaltenen Nährstoffe aufzunehmen. Die meisten Mehlsorten enthalten natürlich vorkommende Verbindungen namens Phytate, die Mineralien binden und die Aufnahme durch den Körper erschweren. Die Milchsäurebakterien im Sauerteig hingegen neutralisieren diese Phytate und machen so den Weg frei, damit der Körper Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink ganz leicht aufnehmen kann.

Ist Sauerteigbrot gut zum Abnehmen?

Vollkornsauerteigbrot ist nährstoffreicher als ballaststoffärmere Brote aus raffinierten Mehlen. Aufgrund des langsamen Fermentationsprozesses hat es auch einen höheren Anteil an Ballaststoffen und resistenter Stärke, die vom Körper langsamer verdaut werden und zu einem längeren Sättigungsgefühl führen. Wenn du also Vollkornsauerteigbrot isst, kann es dich davon abhalten, mehr zu essen, als du eigentlich möchtest und deine Kalorienzufuhr so auf natürliche Weise zu senken.

Gesundheitliche Vorteile von Sauerteigstartern

Sauerteigstarter enthalten Milchsäurebakterien und Ballaststoffe – auch bekannt als Probiotika und Präbiotika. Beide sind extrem gut für die Darmgesundheit. Obwohl die Probiotika (Milchsäurebakterien) den Backprozess nicht überleben, tragen sie zu den positiven Ernährungseigenschaften des fertigen Brotes bei. Präbiotika (Ballaststoffe) hingegen überleben den Backprozess und wirken nach ihrer Aufnahme wie ein Dünger für die guten Bakterien im Darm.

Außerdem wirkt die Hefe im Sauerteig als natürliches Konservierungsmittel und macht künstliche Konservierungsstoffe überflüssig, die in anderen Brotsorten zu finden sind.

Ernährungsphysiologische Eigenschaften von Sauerteigbrot

Wie andere Brotsorten auch, enthält Sauerteigbrot von Natur aus viele Kohlenhydrate. Und wie bei anderen Broten auch, hängt das exakte Nährwertprofil eines Sauerteigbrotes von der Art des Mehls ab, aus dem es hergestellt wird. Wenn dein Sauerteigbrot zum Beispiel aus Vollkornmehl hergestellt wird, kannst du davon ausgehen, dass es eine gesunde Dosis Ballaststoffe, Kalzium, Eisen, Magnesium, Mangan, Kalium, Phosphor, Selen, Zink, B-Vitamine, Vitamin C und E sowie essenzielle Aminosäuren und Antioxidantien enthält.

 

Im Gegensatz zu anderen Broten verbessert die langsame Gärung des Sauerteigs in Verbindung mit den Milchsäurebakterien die Bioverfügbarkeit dieser wichtigen Nährstoffe. Daher nimmt der Körper durch Sauerteigbrot mehr von ihnen auf als durch andere Brotsorten.

Gesundheitliche Vorteile von Sauerteigbrot

  1. Verdauung

Sauerteig ist reich an zwei Arten verdauungsfördernder Stoffe: nicht-fermentierbare Ballaststoffe und Präbiotika. Beide ernähren die guten Bakterien im Darm. Daher kann der regelmäßige Verzehr von Sauerteigbrot sich positiv auf Darmgesundheit und Verdauung auswirken.

  1. Blutzucker

Während des Fermentationsprozesses verändern die Milchsäurebakterien im Sauerteigstarter die Struktur der Kohlenhydrate, so dass der glykämische Index des Brotes verringert wird. Dies wiederum verlangsamt die Geschwindigkeit, mit der Glukose in den Blutkreislauf gelangt.

 

Was ist das beste Mehl für einen Sauerteigstarter?

Um die gesundheitlichen Vorteile deines Sauerteigbrotes zu maximieren, solltest du dich für ein glutenfreies Vollkornmehl entscheiden. Abgesehen davon hängt das ideale Mehl für deinen Sauerteigstarter in erster Linie von deinen persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab.

Wir bei Schär verwenden Reismehl für alle unsere Sauerteigbrote, du kannst jedoch auch Maismehl, Hirsemehl, Buchweizenmehl oder eine Mischung aus all diesen Mehlen verwenden. Es lohnt sich zu experimentieren!