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Hafer – auf den Spuren eines unterschätzten Getreides

Glutenfrei glücklich mit Hafer!

Hafer – das Superkorn unter den glutenfreien Getreiden

Hafer ist ein Alleskönner unter den Getreiden und stellt in der glutenfreien Ernährung eine willkommene, gesunde Abwechslung dar. Dabei wurde Hafer lange Zeit von der glutenfreien Ernährung ausgeschlossen.
Zu Unrecht, denn wissenschaftliche Studien und Zöliakieexperten kommen zu dem Schluss, dass Hafer in kontrollierten Mengen eine wertvolle Ergänzung im glutenfreien Speiseplan ist. Das Supergetreide ist nährstoffreich und lecker – davon kannst du dich mit unseren Schär Avena - Haferkeksen und dem Knäckebröd überzeugen. Damit wir bei der Reinheit und der Qualität des Hafers ganz sichergehen, beziehen wir ihn aus einem streng kontrollierten und nachhaltigen Anbau fester Vertragsbauern in Vorderasien.

Zutat mit Tradition: Hafer gestern und heute

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Seit Hunderten von Jahren ist Hafer ein wichtiges Nahrungsmittel für die Menschen in Mitteleuropa. Noch im Mittelalter war er das gebräuchlichste Getreide. Und auch heute gewinnt Hafer wieder zunehmend an Bedeutung – nicht nur bei der glutenfreien Ernährung. Besonders im Speiseplan vieler ernährungsbewusster Menschen spielt Hafer eine wichtige Rolle und ist bei Sportlern sehr beliebt – 353 Kalorien pro 100 Gramm macht Hafer zur perfekten Sportlernahrung.

Für uns bei Schär ist Hafer ein besonders innovativer Rohstoff, weil er neben seinen exzellenten Nährstoffeigenschaften auch ein neues Geschmacksprofil in das glutenfreie Produktsortiment einbringt. Deshalb ist die Erforschung des Hafers, neben Hirse und Buchweizen, auch Teil des von Schär initiierten EU-Interreg-Projektes RE-CEREAL.

Hafer lässt sich wunderbar in vielen Produkten und Rezepten einsetzen. Speziell die Getreideart Avena schmeckt zum Beispiel sehr gut in Form von glutenfreien Haferflocken, als Haferbrei, Haferschleim und Haferkleie. Die Haferkerne sind außerdem eine gesunde Zutat in Rezepten für Brot, Gebäck und Kekse. Glutenfreie Kekse aus Hafermehl sind etwas knuspriger und glutenfreie Brote mit Hafer, die im Geschmack Broten aus Weizenmehl ähneln, haben eine schöne Kruste.

Hafer kann’s: Getreide mit hohem Gesundheitswert

Der vielseitige Sattmacher Hafer liefert neben B-Vitaminen, Zink, Eisen und Magnesium einen hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren und natürlichen Fetten. Enthalten sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Öl- und Linolsäure, die vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen und wichtig für die Funktion einiger Organe sind, etwa des Gehirns oder der Netzhaut. Daneben weist Hafer einen besonders hohen Anteil an speziellen Ballaststoffen auf, weshalb er auch in der glutenfreien Ernährung für ein gutes Sättigungsgefühl sorgt und besonders leicht verdaulich ist. Seine reichen Ballaststoffe sind einzigartig, vor allem der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan fördert die Darmtätigkeit, sorgt für Balance im Blutzucker- und Cholesterinhaushalt und stärkt das Herz-Kreislaufsystem. Fast 12 Prozent Eiweiß stecken im Hafer, deutlich mehr als in anderen Getreidesorten. Im Unterschied zu anderen glutenhaltigen Getreidesorten enthält Hafer Avenine, einen Eiweißbestandteil, der für die glutenfreie Ernährung geeignet ist (bis zu einer gewissen, abgestimmten Menge am Tag). Aber Vorsicht bei einer Avenin-Intoleranz: Ein geringer Prozentsatz Zöliakiebetroffener reagiert sensibel auf das Prolamin Avenin. Denn dessen Zusammensetzung, die Polypeptidketten, erinnern an Getreidearten mit Gluten.

Glutenfreier Hafer: Das sagen die Experten

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Seit mehr als 35 Jahren entwickeln wir bei Schär glutenfreie Lebensmittel und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Produkte, bei maximalen Sicherheitsstandards. Eine hoch spezialisierte Entwicklungsabteilung widmet sich beispielsweise ganz der Produktinnovation und der Erforschung neuer Rohstoffe, so auch dem Hafer. Wissenschaftler, Ärzte und Vertreter der Zöliakiegesellschaften aus verschiedenen europäischen Ländern sind sich über den Einsatz von Hafer in der glutenfreien Ernährung einig: In technologischer Hinsicht hat Hafer Ähnlichkeit mit anderen glutenfreien Getreidearten, zum Beispiel Reis oder Mais. Hafer ist somit eine große Bereicherung für die Herstellung glutenfreier Produkte.

Auch die weltweite Forschung bestätigt das: Verschiedene klinische Studien belegen, dass Hafer keine negativen Auswirkungen bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit hat, und dass Hafer, der gesondert angebaut und verarbeitet worden ist, in Mengen bis zu 50 Gramm pro Tag von den Betroffenen beschwerdefrei vertragen wird. Deswegen ist das Getreide in einigen Ländern wie Kanada, den USA und Schweden bereits fester Bestandteil der glutenfreien Ernährung. Und auch die Europäische Kommission hat Hafer im Jahr 2009 in die Zutatenliste glutenfreier Produkte aufgenommen. In Skandinavien ist glutenfreier Hafer schon seit Jahren fest in die Landwirtschaft und die Ernährung bei Zöliakie integriert. Der klinische Beirat der finnischen Zöliakie-Gesellschaft gab Hafer bereits 1997 für die glutenfreie Ernährung von Erwachsenen frei.

Garantiert glutenfrei: Sicherheit vom Feld bis zur Mühle

Voraussetzung für den unbedenklichen Verzehr von Hafer bei Glutenunverträglichkeit ist die Herkunft des Getreides. Hafer ist von Natur aus glutenfrei. Bei handelsüblichem Hafer kann es aber im Anbau und in der Lieferkette zur Verunreinigung durch glutenhaltige Getreidesorten kommen. Wichtig ist also, auf nicht kontaminierten und als glutenfrei gekennzeichneten Hafer zu achten. Nur dann wurde durch engmaschige Kontrollen über den gesamten lebensmitteltechnologischen Prozess hinweg sichergestellt, dass der Hafer von Anfang an streng von Weizen, Roggen und Gerste getrennt wurde. Auch wir bei Schär kontrollieren unseren Hafer aufs strengste: Damit der Hafer wirklich keine Kontamination enthält, überprüfen wir den Anbau auf den Feldern und führen Audits in den Getreidemühlen durch. Außerdem nehmen wir eine ganze Reihe entsprechender Analysen vor, um doppelt sicherzugehen.

Bei glutenfreien Haferprodukten liegt der Glutengehalt unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert von 20 parts per million (ppm). Es gibt allerdings eine kleine Gruppe von Menschen mit Zöliakie, die auch glutenfreien Hafer nicht verträgt. Beschwerden, die mit Beginn des Verzehrs auftreten können, sind aber nicht unbedingt auf eine immunologische Reaktion zurückzuführen. Symptome wie Bauchschmerzen und Blähungen können durch den hohen Fasergehalt des Hafers bedingt sein. Es empfiehlt sich daher, die Menge an Hafer langsam zu steigern und bei anhaltenden Beschwerden zum Arzt zu gehen.