AutorIn: Fabienne Engel von freiknuspern
In diesem Artikel geht es um die vielen verschiedenen Nüsse und ihre Unterschiede. Durch meine Lebensmittelallergien kann ich leider nicht alle Nüsse essen, aber einige vertrage ich gut und möchte dir einen kleinen Überblick über die vielen verschiedenen Nüsse und auch über nussfreie Alternativen geben.
Echte und „falsche“ Nüsse
Nüsse sind lecker, aromatisch, oft nährstoffreich und sehr vielseitig verwendbar. Botanisch müssen wir allerdings zwischen echten Nüssen und „falschen“ Nüssen unterscheiden. Denn nicht alles, was wir im allgemeinen als „Nuss“ bezeichnen, ist auch wirklich eine Nuss. Zu den „falschen“ Nüssen zählen beispielsweise Steinfrüchte, Kapselfrüchte und Hülsenfrüchte.
Zu den Steinfrüchten gehören Mandeln, Pistazien, Cashewkerne, Kokosnüsse und Pekannüsse. Die Paranuss hingegen gehört zu den Kapselfrüchten. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die genannten „falschen“ Nüsse aber auch oft einfach als Nüsse bezeichnet.
Zu den echten Nüssen zählen beispielsweise Haselnüsse, Walnüsse, Bucheckern und Esskastanien. Doch was macht eine Nuss zu einer „echten Nuss“? Botanisch gesehen zählen nur trockene Schließfrüchte mit holzartig ausgebildeter Fruchtwand zu den echten Nüssen.
Nährstoffe
Nüsse haben oft sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe. Dazu gehören ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Antioxidantien. Das macht die meisten Nüsse zu kleinen Kraftpaketen. Jede Nuss (ob echt oder „falsch“) hat ihre ganz eigene Nährstoffzusammensetzung.
Nüsse als Kreuzallergene
Wie oben bereits erwähnt, kann ich aufgrund meiner Allergien nicht alle Nüsse essen. Das hängt mit meinen Pollenallergien zusammen. Denn häufig treten bei Betroffenen von Pollenallergien pollenassoziierte Kreuzreaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel auf. Nüsse sind häufige Kreuzallergien bei Pollenallergiker/innen.
Symptome können dann beispielsweise ein Kribbeln oder Brennen im Mund sein. Bei mir haben haben sich dann auch oft an den Lippen oder auf der Zunge Symptome bemerkbar gemacht. Auch die Bronchien können sich verengen.
Nussfreie Alternativen
Glücklicherweise gibt es viele nussfreie Alternativen, auf die ich als Nussallergikerin auch gerne und regelmäßig zurückgreife. Letzten Monat habe ich euch die Erdmandel genauer vorgestellt (siehe Artikel). Diese zählt definitiv zu meinen liebsten Nussalternativen und ist wunderbar vielseitig verwendbar.
Doch auch Sonnenblumenkerne kommen im Hause freiknuspern sehr häufig als Nussalternative zum Einsatz. Insbesondere in No Bake Snack-Rezepten oder bei meinem selbstgemachten Granola greife ich gerne zu Sonnenblumenkernen. Geröstet über Suppen oder Salaten mag ich sie aber auch sehr gerne. Besonders toll finde ich auch Sonnenblumenkernmus, was ähnlich wie Nussmus verwenden wird.
Neben den Sonnenblumenkernen greife ich auch gerne zu Kürbiskernen. Insbesondere bei herzhaften Rezepten mag ich Kürbiskerne gerne, doch auch im selbstgemachten Granola oder bei No Bake Snacks dürfen Kürbiskerne bei mir nicht fehlen. Sie bringen nicht nur ein tolles Aroma in die Rezepte, sondern auch einen wunderbaren Crunch.
Auch Leinsamen gehören für mich zu den nussfreien Alternativen. Ich verwende sie nicht nur gerne als Ei-Ersatz beim Backen, sondern gebe sie auch in mein Müsli oder streue sie auf selbstgebackene Brote oder Brötchen. Da sorgen sie für einen leichten Crunch.
Pinienkerne mag ich geschmacklich auch unheimlich gerne, durch ihren hohen Preis nutze ich sie aber nicht allzu regelmäßig.
Zu Beginn meiner Unverträglichkeiten und Allergien habe ich übrigens weder Walnüsse noch Erdnüsse vertragen. Das hat sich zum Glück über die Jahre wieder etwas verändert, heute vertrage ich beide Lebensmittel wieder gut und nutze sie regelmäßig. Auch Mandeln, Cashewkerne und Pistazien kommen im Hause freiknuspern regelmäßig zum Einsatz. Auch wenn ich viele von den echten und „falschen“ Nüssen vertrage, freue ich mich über die Auswahl an passenden nussfreien Alternativen, die mindestens genauso oft in meiner Küche verwendet werden.
Deine Fabienne