Unter anderem produzieren Hefen Kohlenstoffdioxid, der den Teig lockert und fluffig macht. Die Bakterien säuern den Teig an und entwickeln wertvolle Inhaltsstoffe. Während der Fermentation vermehren sich die Mikroorganismen, der Teig geht auf, er wird saurer und dadurch haltbarer. Ein kräftiges Aroma bildet sich.
Außerdem - und das macht Sauerteig/-brot so interessant - bauen Mikroorganismen schwer verdauliche Bestandteile der Nahrung, die bei manchen Personen zu Beschwerden führen könnten (wie z.B. FODMAPs), während der Fermentation ab. Auch wird die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien durch den Verzehr von Sauerteig/-brot erhöht.
Da Brot weiterhin zu unseren Grundnahrungsmitteln zählt, kommen diese Fähigkeiten doch gerade gelegen!
Wie wird Sauerteig (glutenfrei) hergestellt?
Sauerteig - und aus diesem das Sauerteigbrot - kann man mit Zeit und Geduld über mehrere Schritte zu Hause selbst herstellen.
Die Herstellung von glutenfreiem Sauerteigbrot ist etwa aufwändiger, da neben glutenfreien Mehlen zusätzliche Bindemittel wie Flohsamenschalen oder Guarkernmehl benötigt werden.
Ein sich lohnender, jedoch aufwendiger Prozess
Die Herstellung von Sauerteig ist zwar etwas mühsam, zahlt sich jedoch aus. Wird er nach seiner Herstellung weiterhin regelmäßig mit Mehl und Wasser zugefüttert, bleibt seine Festigkeit erhalten und man hat eine Basis für viele weitere Sauerteigbrote.
Da dies im glutenfreien Alltag etwas aufwendiger ist, bietet Schär bereits seit einiger Zeit ein Sortiment an Sauerteig enthaltenden Brotwaren (Sauerteigbrot, Mehrkornbrötchen, Meisterbäckers Classic und Mehrkorn, Ciabatta Rustica).
NEU ist nun unsere Backmischung Vollkornbrot, die 2% Trockenhefe sowie 5% Trockensauerteig enthält. Diese ermöglicht es, glutenfreies Sauerteigbrot nach eigenem Belieben zu backen und viele Vorteile schnell und einfach zu genießen!