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Mit ein bisschen Planung und Kreativität ist es problemlos möglich, glutenfrei sicher und gesund durch den Ramadan zu kommen. In diesem Beitrag findest du einen praktischen Ratgeber, der dich dabei unterstützen soll. Wenn du im Voraus planst, die wichtigsten Lebensmittel auf Vorrat kaufst und ein bisschen kreativ bist, kannst du deinen glutenfreien Ramadan erfüllend gestalten.

Tipps für die Planung eines glutenfreien Ramadan

Kreativität und Organisation sind die Grundzutaten für einen glutenfreien Ramadan.     Dadurch hast du mehr Zeit, dich ganz auf die spirituellen Aspekte des heiligen Monats zu besinnen.

Unverzichtbare Produkte für die glutenfreie Speisekammer

Lege das Fundament für einen erfolgreichen Ramadan, indem du glutenfreie Grundnahrungsmittel auf Vorrat einkaufst. Quinoa, Reis und Linsen sind ungeheuer vielseitig und von Natur aus glutenfrei. Sie eignen sich zur Zubereitung einer Vielzahl von Gerichten, u. a. auch für Suppen, die beim Iftar (dem abendlichen Fastenbrechen) verzehrt werden. Mandel-, Reis- und Kokosmehl empfehlen sich als hervorragende glutenfreie Alternativen zum Backen und Kochen. Glutenfreies Brot bietet ebenfalls vielseitige Anwendungsmöglichkeiten von Sahur (der Mahlzeit vor Sonnenaufgang) bis hin zu Snacks.

Glutenfreie Rezepte für den Ramadan

Hier sind ein paar Vorschläge für köstliche und sättigende glutenfreie Gerichte, die du während des Ramadan genießen kannst:

  • Für Sahur: Mit Eiern, grünen Smoothies aus glutenfreien Haferflocken oder Joghurt mit frischem Obst startest du gut in den Tag. Mit einer oder mehrerer Scheiben glutenfreiem Brot wird eine herzhafte und nahrhafte Mahlzeit daraus.
  • Für Iftar: Zum Aufwärmen eignet sich eine wohltuende Linsensuppe, gefolgt von einem frischen Salat und magerem Fleisch, das mit Reis oder Quinoa serviert wird.
  • Für Snacks: Selbstgemachte Nuss- und Dattelriegel sind eine fantastische Stärkung, und glutenfreie Kekse runden das gemeinsame Teetrinken wunderbar ab.

Tipps für eine bessere Organisation

Durch eine systematische Planung und Organisation sparst du im Ramadan Zeit und Energie:

  • Bereite Mahlzeiten im Voraus vor: Portioniere fertig zubereitete Gerichte und bewahre sie in einzelnen Behältern auf, damit du leicht darauf zugreifen kannst und eine Kontamination durch glutenhaltige Lebensmittel vermieden wird.
  • Erstelle einen wöchentlichen Speiseplan: Plane deine Mahlzeiten für Sahur und Iftar und Ramadan-Snacks für die ganze Woche. Dadurch ersparst du dir Stress und stellst sicher, dass du den ganzen Monat über ausgewogene Mahlzeiten zu dir nimmst.

So richtest du ein glutenfreies Iftar aus

Du möchtest zum Iftar Gäste einladen, die sich glutenfrei ernähren? Das muss längst nicht so kompliziert sein, wie du womöglich befürchtest. Durch eine gut durchdachte Vorbereitung sorgst du dafür, dass sich alle deine Gäste willkommen und umsorgt fühlen.

Glutenfreie Varianten traditioneller Ramadan-Gerichte

Die glutenfreie Abwandlung beliebter Ramadan-Klassiker ist gar nicht so schwierig:

  • Samosas mit glutenfreien Wraps: Dieser beliebte Snack lässt sich mühelos mit glutenfreien Wraps zubereiten, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen.
  • Kibbeh aus Reis: Anstelle von Bulgur eignet Reis sich hervorragend als natürlich glutenfreie Alternative für die Zubereitung dieser köstlichen kleinen Päckchen mit gewürztem Hackfleisch.

Schnelle Snacks

Hier sind einige so einfache wie schmackhafte glutenfreie Snack-Ideen, die dich während des Ramadan mit Energie versorgen:

  • Glutenfreies Fladenbrot mit Hummus oder Baba Ghanoush: eine klassische Kombination, die sich perfekt zum Dippen eignet.
  • Frische Fruchtspieße oder Trockenobst wie Datteln mit Mandeln; natürlich süß und nahrhaft.
  • Vorspeisen: Tabbouleh aus Quinoa und Hummus mit frischem Gemüse sind leichte und schmackhafte Optionen.
  • Hauptgerichte: Lamm-Tagine mit Reis oder Kichererbsencurry mit glutenfreiem Brot sind sättigend und deftig.
  • Nachspeisen: Gönne dir leckere Baklava aus glutenfreiem Teig oder cremigen Milchreis mit Kokosmilch.

So vermeidest du Kreuzkontamination

  • Kreuzkontamination glutenfreier Lebensmittel durch kleine Mengen Gluten ist nicht nur während des Ramadan ein Problem. Hier findest du ein paar Tipps, was du tun kannst, um einen garantiert glutenfreien Ramadan zu zelebrieren: Spezielle Utensilien und Arbeitsbereiche vorsehen: Achte penibel darauf, eigene Schneidebretter, Messer und Kochflächen ausschließlich für die Zubereitung glutenfreier Speisen zu verwenden.
  • Gründlich reinigen: Vergewissere dich, dass alle Flächen und Utensilien, die du benutzen willst, sauber und frei von Gluten sind.
  • Glutenfreie Gerichte separat servieren: Halte glutenfreie Produkte von glutenhaltigen Lebensmitteln fern, damit es nicht zu versehentlichen Verwechslungen kommen kann.

Gewusst wie: Produktkennzeichnungen richtig lesen

Um den versehentlichen Verzehr von verstecktem Gluten zu vermeiden, musst du Produktkennzeichnungen sorgfältig durchlesen und verstehen. Dabei helfen dir diese Tipps:

  • Achte auf verstecktes Gluten: Es kann in Soßen, Gewürzen, Brühen und Fertigmischungen lauern. 3/3
  • Achte auf das glutenfreie Gütesiegel: Überprüfe stets die Liste von Allergenen bzw. die Produktkennzeichnung, um dich von der Unbedenklichkeit eines Produkts zu überzeugen.

Empfohlene Produkte von Schär

Das gemeinsame Fastenbrechen gehört ebenso zum Ramadan wie der Verzicht auf Essen und Trinken während des Tages. Wir haben eine große Auswahl glutenfreier Brote und Backwaren von Baguettes bis zu Fladenbroten im Angebot. Außerdem führen wir ein breites Sortiment an glutenfreien Mehlen und Backmischungen sowie Kekse und andere Köstlichkeiten aus dem Backofen, die du außerhalb der Fastenzeiten genießen kannst.