Du vermutest, dass eine Zöliakie hinter Deinen Beschwerden steckt? Dann ab in die Arztpraxis! Dort erfolgt bei einem solchen Verdacht zunächst eine Blutuntersuchung, bei der nach speziellen Antikörpern gesucht wird.
Bei Menschen mit Zöliakie schädigt der Verzehr von Gluten die Schleimhaut des Dünndarms. Um beschwerdefrei zu leben, müssen sie sich dauerhaft glutenfrei ernähren. Eine sichere ärztliche Diagnose ist deshalb sehr wichtig – und auch, weil es noch andere Erkrankungen gibt, die durch glutenhaltige Getreide ausgelöst werden können.
Die Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, die in jedem Alter auftreten und sich durch unterschiedlichste Symptome äußern kann. Auslöser ist das Klebereiweiß Gluten, das in Getreidesorten wie Weizen, Roggen oder Gerste enthalten ist. Bei Menschen mit Zöliakie führt der Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel zu einer chronischen Entzündung des Dünndarms.