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Meal Prep erleichtert mir den Alltag oft ungemein. Dabei kommt es auch gar nicht darauf an super viele verschiedene Dinge vorzubereiten und dafür viel Zeit zu investieren. Auch kleine Steps erleichtern mir die Essensplanung und Zubereitung schon total.

Mein erster Schritt ist immer die Essensplanung für die kommende Woche. Das musst du natürlich nicht bis in´s kleinste Detail planen, aber grobe Ideen der Gerichte die du kochen oder essen möchtest, sind sehr hilfreich. Die dafür benötigten Lebensmittel kannst du dann direkt auf die Einkaufsliste setzen. Das sorgt bei mir z.B. auch dafür, dass ich mir beim Einkaufen viel Zeit sparen kann, denn ich muss nicht im Supermarkt überlegen was ich essen möchte und welche Zutaten ich dafür benötigen würde.

Dadurch, dass ich mir vorab überlege welche Gerichte ich kochen möchte, kann ich außerdem schon einschätzen bei welchen Gerichten eventuell Reste anfallen und diese Reste direkt mit in ein anderes Gericht einplanen.

Wenn dann dein Essensplan für die kommende Woche grob steht, kannst du dir überlegen welche Stepps davon für Meal Prep geeignet sind.

Was eigent sich für Meal Prep?

Welche Meal Prep Schritte ich am liebsten zuhause vorbereite, liste ich dir nachfolgend mal auf:

  • Chiapudding oder Overnight Oats müssen ohnehin mehrere Stunden im Kühlschrank quellen und können somit wunderbar im Voraus zubereitet werden. So hast du morgens keine Arbeit mehr und kannst dein Frühstück einfach aus dem Kühlschrank nehmen und genießen.
  • Aus tiefgekühlten Früchten koche ich mir einen Fruchtkompott, den ich über mehrere Tage dann entweder auf meinem Frühstück, zum Snacken oder als Dessert essen kann.
  • Manche Früchte sind etwas zeitaufwändiger zu schälen, bis man sie genießen kann. Dazu zählen für mich z.B. Granatapfelkerne und Pomelo. Diese beiden Früchte bereite ich als Meal Prep für mehrere Tage vor, d.h. ich schäle sie in einem für mich passenden Moment, packe sie in ein verschließbares Gefäß und stelle es in den Kühlschrank. So kann ich über mehrere Tage davon essen und muss morgens keine Zeit für das Schälen etc. investieren.
  • Reis, Hirse, Polenta, Kartoffeln oder auch Linsen koche ich gerne für mehrere Portionen im Voraus. So kann ich verschiedene Gerichte in der kommenden Woche damit machen und spare mir Zeit bei der Zubereitung am Abend.
  • Gemüse bereite ich mir auch gerne schon vor ein paar Tage im Voraus vor. Dazu zählt zum Beispiel, dass ich Blumenkohl oder Brokkoli bereits in Röschen zerteile, wasche, trockne und in verschließbare Behälter im Kühlschrank aufbewahre.

Reste erneut zubereiten

An manchen Tagen verschätze ich mich beim Schälen der Kartoffeln und habe plötzlich zu viele geschält. Oder aber ich koche in Gedanken die ganze Packung glutenfreie Nudeln, obwohl ich eigentlich nur eine kleine Menge zubereiten wollte. Reis ist auch etwas, bei dem ich die Menge oft nicht ganz genau einschätzen kann. Vielleicht kommen dir diese Situationen vertraut vor? So entstehen Reste in der Küche, die natürlich weiterverarbeitet werden wollen.

Daher liste ich dir nachfolgend ein paar mögliche Reste auf und dazu gibt´s Ideen, was du daraus zubereiten kannst:

  • Kartoffeln: Wenn ich Kartoffelreste bspw. von Pellkartoffeln habe, bereite ich sie gerne im Laufe der nächsten Tage als Bratkartoffeln zu.
  • Linsen: Wenn ich Linsen gekocht habe, die ich z.B. für einen Linsensalat verwenden wollte, gebe ich Reste von diesen Linsen danach entweder mit Gemüseresten in einen Topf und koche eine Suppe daraus oder aber ich brate sie mit Gemüseresten in der Pfanne an und bereite eine Art Dal daraus zu.
  • Gemüsereste: Mein Nummer 1 Tipp für die Verwendung von Gemüseresten ist tatsächlich eine gemischte Bowl. Nichts eignet sich für mich besser zur Resteverwertung als eine Bowl, in der ich alle Reste an Gemüse, Linsen, Bratlingen usw. anrichten und genießen kann. Dazu bereite ich entweder eine Art Salatdressing vor oder einen simplen Kräuterdip.
  • Obst: Aus Obstresten bereite ich am liebsten einen Crumble zu. Denn beim Crumble lassen sich verschiedene Früchte wunderbar kombinieren. Darauf kommt dann eine schnell gemachte glutenfreie Streuselhaube und fertig ist ein leckeres Dessert aus der Resteverwertung.