Die verschiedenen Käsesorten lassen sich grob in sechs Kategorien einteilen: Hartkäse, Schnittkäse, halbfester Schnittkäse, Weichkäse, Frischkäse und Schmelzkäse.
Hartkäse
Ist der trockenste Käse, dem fast die gesamte Molke entzogen wurde und der am längsten gepresst und gereift ist – bis zu 36 Monate oder mehr. Dadurch hat er einen kräftigen Geschmack und ist lange haltbar. Gängige Sorten sind Parmesan, Grana Padano und Gruyère.
Schnittkäse
Lässt sich besonders gut in Scheiben servieren und benötigt in der Regel eine Reifezeit zwischen vier und sechs Wochen. Der Geschmack reicht von mild bis kräftig. Bekannte Sorten sind Gouda, Edamer und Tilsiter.
Halbfester Schnittkäse
Verfügt über eine cremig-geschmeidige Konsistenz, die zwischen Schnittkäse und Weichkäse liegt. Zum halbfesten Schnittkäse gehören auch viele Edelpilzkäse. Zu den wichtigsten Vertretern gehören Butterkäse, Esrom und Roquefort.
Weichkäse
Ist wunderbar cremig und kann geschmacklich von sanft bis kräftig-würzig variieren. Weichkäse reifen zwischen zwei und acht Wochen, zu den bekanntesten Sorten gehören Camembert, Brie und Gorgonzola.
Frischkäse
Ist der einzige Käse, der nicht reifen muss und direkt nach der Herstellung genossen werden kann. Er passt perfekt zu Süßem und Herzhaftem, die Konsistenz reicht von krümelig bis cremig. Gängige Sorten sind Hüttenkäse, Quark und Mozzarella.
Schmelzkäse
Wird aus gereiftem Schnittkäse oder Frischkäse hergestellt, die weiterverarbeitet und haltbar gemacht werden. Schmelzkäse eignet sich zum Überbacken, als Brotaufstrich und bindet Soßen und Suppen.