5 glutenfreie Vorsätze fürs neue Jahr!

5 glutenfreie Vorsätze fürs neue Jahr!

Alles wird gut - 5 glutenfreie Vorsätze für dein neues Jahr!

Wir starten in ein neues Jahr mit vielen guten Vorsätzen! Manche nutzen diese Gelegenheit um alte Marotten loszuwerden, und andere wollen das neue Jahr einfach etwas gesünder, fitter oder stressfreier gestalten. Meist scheitern diese guten Absichten nach kürzester Zeit, was daran liegen könnte, dass das Ziel zu hoch gesteckt oder die Ausführung nicht richtig geplant war. Da Ihr euch sicherlich auch den ein oder anderen guten Vorsatz vorgenommen habt, haben wir ein paar glutenfreie Vorsätze für euch zusammengestellt, die Neulinge als auch die alten Hasen im nächsten Jahr in ihr alltägliches Zöli-Leben integrieren können! 

1. Glutenfreie Lebensmittel besser kennenlernen.

 Article55_Obst Gemuese Diaet

Als Zöli sollte man nicht zu viel darüber nachdenken, welche Lebensmittel nicht mehr für einen in Frage kommen, sondern vielmehr welche erlaubt sind. Hierfür meldest du dich am besten bei der DZG (Deutsche-Zöliakie Gesellschaft) an. Gegen einen Jahresbeitrag bekommt man regelmäßig Newsletter und einmal im Jahr einen Katalog mit einer Auflistung von glutenfreien Lebensmitteln der größten Lebensmittelhersteller. Man glaubt aber auch gar nicht wie viele Produkte von Natur aus glutenfrei sind wie z.B. Obst, Gemüse oder Reis. Wer noch ein Neuling in Sachen Glutenunverträglichkeit ist, sollte sich am Anfang vielleicht Listen machen über Lebensmittel die erlaubt sind (und man auch wirklich gerne und viel isst, der Rest ist ja uninteressant), mit der glutenfreie Lebensmittelliste wird der Einkauf im Supermarkt kein endloses Zutatenlisten lesen. Eine Liste mit den NO-GO-Lebensmitteln ist besonders für Neulinge nicht unbedingt geeignet, da eine lange Liste aller Leckerlis, die nicht mehr erlaubt sind, das Gegenteil von Motivation hervorrufen könnte.

2. Lebensmittel sortieren und ausmisten.

Bereits nach ein paar Monaten glutenfreier Diät werden sich zahlreiche glutenfreie Produkte bei dir ansammeln.  Nach ein paar Jahren glutenfreier Diät haben sich ganz bestimmt Produkte eingeschlichen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bereits abgelaufen ist. Zwar haben viele der glutenfreien Lebensmittel ein längeres MHD, trotzdem sollte man sich alle paar Monate  einen Überblick darüber verschaffen, was man noch auf Vorrat hat und bei wie vielen Produkten das MHD demnächst abläuft. Diese schnell verzehren, damit sie nicht entsorgt werden müssen. Abgelaufene Produkte sollten umgehend entsorgt werden.

3. Neue Rezepte ausprobieren!

 Article55_Freunde Spaß beim Kochen

Für Zölis, die nicht gerne oder keine Zeit haben zu Kochen, ist die glutenfreie Diät eine noch größere Herausforderung als für alle anderen.  Ich konnte zu Beginn der glutenfreien Diät lediglich Nudeln kochen. Irgendwann musste ich jedoch anfangen zu Kochen, da ich keine Lust hatte, immer wieder das gleiche zu essen. Manchmal kommt man aber in einen Trott, und die kulinarische Abwechslung fehlt, jede Woche wiederholen sich die Rezepte. Also nahm ich mir vor, einmal im Monat ein neues Rezept auszuprobieren. Wenn ich mehr Zeit oder Urlaub habe, werden auch mal in einer Woche gleich ein paar neue Rezepte ausprobiert. Besonders als Neuling hat man es schwer, wenn man noch nicht ganz versteht, wie Kochen und Backen mit den glutenfreien Mehlsorten funktioniert, und wie sich dies auf die anderen Zutaten auswirkt. Trau dich einfach. No risk, no fun. Je mehr Rezepte du ausprobierst, desto mehr Auswahl hast du zum einen, und zum anderen werden deine Kochkünste immer besser und glutenfrei Kochen jedes Mal wird einfacher.

4. Einer Selbsthilfegruppe für Zökiakie beitreten oder gründen.

Egal mit welcher Lebensmittelintoleranz man zu kämpfen hat, man fühlt sich oft allein. Man ist auf Partys oft die einzige Person, die eigenes Brot und Essen mitnimmt. Der Verkäufer im Reformhaus kennt dich schon, und auch an der Wursttheke verdreht der Fleischer nicht mehr die Augen, wenn du ihn bittest nachzuschauen, ob in der Wurst auch wirklich kein Gluten enthalten ist. In einer Selbsthilfegruppe hingegen ist das nicht so. Hier isst jeder glutenfrei, da ist jeder Nicht-Zöli ein Außenseiter. Du musst es ja nicht „Selbsthilfegruppe nennen, es kann ja auch ein Club sein, wo man sich regelmäßig trifft, gegenseitig austauscht und mit- oder füreinander glutenfrei kocht.
 

5. Die glutenfreie Diät lieben lernen!

 Article55_Fraue Herz Hände

Nach gut vier Jahren strenger glutenfreier Diät kann ich behaupten, dass ich die Diät zu 100% in mein Leben integriert habe, und es mir an fast nichts mangelt. Mit etwas Geduld, klappt das bei dir auch. Ich bin sogar froh darüber, dass ich bspw. nie wieder einen Burger bei einer FastFood Ketten essen muss, sondern mehr oder weniger gezwungen bin, auf frischere und gesündere Lebensmittel auszuweichen.

I glutenfrei!

Wenn du also dieses Jahr unsere glutenfreien Lebensmittel etwas besser kennenlernst, dich an neue oder bisher zu komplizierte Rezepte herantraust und mit Freunden und Familie glutenfrei genießt, wird es bestimmt ein tolles, neues, glutenfreies Jahr!