Milchallergie und Laktoseintoleranz

Milchallergie und Laktoseintoleranz

Die Begriffe Milchallergie und Laktoseintoleranz werden häufig verwechselt oder gleichgesetzt. Doch es gibt wichtige Unterschiede für die tägliche Ernährung.

Viele Menschen haben Probleme mit Milch und Milchprodukten. Dabei ist zu unterscheiden, ob eine Milchallergie vorliegt oder eine Milchzuckerunverträglichkeit, die sogenannte Laktoseintoleranz.

Was ist eine Milchallergie?

Die Milchallergie ist bei Erwachsenen relativ selten, zählt bei Säuglingen und Kleinkindern allerdings zu den häufigsten Allergien. Verantwortlich für die allergische Reaktion sind die Proteine der Milch. Die Symptome treten sehr schnell nach der Nahrungsaufnahme auf. Neben Durchfall und Blähungen sind typische Symptome juckende Ekzeme, Nesselfieber, Asthma, Atypische Dermatitis und in schlimmen Fällen ein anaphylaktischer Schock, der zum Herzstillstand führen kann. Die Allergie verliert sich meist bis zum zehnten Lebensjahr.

Ernährung bei Milchallergie

Bei einer Milchallergie muss komplett auf Milch und Milchprodukte verzichtet werden. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an pflanzlichen Milch-, Sahne-, Joghurt- und Käsealternativen. Laktosefreie Milchprodukte sind für Milchallergiker nicht geeignet.

Was ist eine Laktoseintoleranz?

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Während bei der Milchallergie die Proteine die Allergie auslösen, verursacht bei der Laktoseintoleranz der Milchzucker Probleme. Das Enzym Laktase fehlt oder wird zu wenig vom Körper produziert. In der Folge kann der Organismus den in der Milch enthaltenen Milchzucker, die Laktose, nicht verarbeiten. Ohne Laktase bleibt der Milchzucker unverdaut im Darm und regt die Bildung von Bakterien an. Ein unnatürliches Durstgefühl und Verdauungsprobleme, wie Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen, nach dem Verzehr von Milch und Milchprodukten sind typische Anzeichen für eine Laktoseintoleranz.

Ernährung bei Laktoseintoleranz

Im Unterschied zu Milchallergikern können Menschen, die Laktose nicht vertragen, problemlos auf laktosefreie Milchprodukte zurückgreifen, die es inzwischen in einer großen Vielfalt gibt. Auch werden viele Milchprodukte, z.B. Hartkäse, gut vertragen, da der Milchzucker bereits natürlicherweise abgebaut ist.

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