Mein Schuljahr in den USA

Mein Schuljahr in den USA

In Raleigh, North Carolina hat Max Birkelbach sein Austauschjahr verbracht. Hier erzählt er uns von seinen Erlebnissen.

Bis 6 Wochen vor der geplanten Abreise hatte ich Sorge, ob sich überhaupt eine Gastfamilie finden wird, die mir für ein Jahr ein Zuhause gibt und damit die Möglichkeit, mich glutenfrei zu ernähren.

Trotz intensiver Vorbereitungen durch meine Austauschorganisation AFS Deutschland und eigenen Vorbereitungen war ich also sehr aufgeregt. Gleichzeitig war ich aber auch sehr unsicher, ob ein amerikanisches Leben und damit mein ganzes Austauschjahr mit einer Zöliakie möglich sein wird. Ende Juni war es soweit: eine Familie in Raleigh wollte mich sehr gerne als Gastschüler aufnehmen und hatte mir auch signalisiert, dass meine Zöliakie kein Problem sei.

Article7_Flaggen Deutschland USA vor Landkarte

Ich wurde mit drei Jahren diagnostiziert und habe mich seitdem sehr gut an die Situation in Deutschland angepasst. Auch auf Reisen in Europa, in den USA und einem Spachaufenthalt in England hatte ich fast ausschließlich positive glutenfreie Erfahrungen gemacht. Trotzdem war es jetzt doch etwas ganz anderes, sein gewohntes Umfeld zu verlassen und das Risiko einzugehen, ein Jahr lang mit Zöliakie an einem unbekannten Ort zu verbringen. Da ich hochsensibel auf kleinste Mengen von Gluten reagiere hatte ich Angst vor Diätfehlern. Also habe ich in meinen Koffer (20 kg für ein Jahr) auch noch kleinere Essensvorräte eingepackt. Damit konnte ich sicher gehen, dass die ersten Tage in meiner neuen Heimat erst einmal auf jeden Fall glutenfrei waren.

Bereits nach wenigen Tagen war klar: ich hatte unglaubliches Glück mit meiner wundervollen Gastfamilie: sie waren der glutenfreien Diät sehr aufgeschlossen, auch wenn niemand in der Familie selbst betroffen war. Meine amerikanische Mum hatte sich bereits vor meiner Ankunft mit glutenfreier Ernährung auseinander gesetzt und unglaublich vielfältige Vorbereitungen getroffen. Sie hatte auch schon organisiert, dass ich an die Highschool meinen vorbereiteten Lunch mitnehmen konnte.

Article7_Menschen Freunde essen Pizza

An der Ostküste der USA findet man überall völlig problemlos Restaurants, Bars und Cafés, in denen es glutenfreies Essen, meist sogar Menüs (auch Bier für Volljährige) gibt. Den Wünschen sind keinerlei Grenzen gesetzt: Burger, Chicken Nuggets, Pizza, Mac n` cheese, Hotdogs, Tortillas, Corn Dogs, Burritos, sogar Käsekuchen in der Cheesecake Factory!

In jedem Grocery Store, jeder Mall, an jeder Gas Station kann man glutenfrei einkaufen, alles was das Herz begehrt: Bagels, Waffeln, Pancakes, Donuts, Cupcakes…

Unzählige Artikel sind gekennzeichnet bzw. über Scan App schnell und unproblematisch zu finden. Es gibt eine bessere Auswahl als in Deutschland und ein weitaus vielfältigeres Angebot.

Was aber mein glutenfreies Jahr in den USA tatsächlich unvergesslich gemacht hat, ist die tolle Unterstützung der Firma Dr. Schär. Ich hatte das große Glück, monatlich mit einem Survival Package aus New Jersey unterstützt zu werden und damit die Gelegenheit bekommen, die amerikanischen Produkte kennen zu lernen. Dafür bin ich außerordentlich dankbar!

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Obwohl ich schon immer ein großer Fan der Schärprodukte bin, hat mich das außergewöhnliche Angebot in USA unglaublich verblüfft. Die Dr. Schär Bagels, Hamburger und Hot Dog Buns waren das Beste an glutenfreiem Brot, was ich jemals gegessen habe! Die Auswahl an Cakes, Cookies und Cracker war in jedem Paket vielfältig und köstlich. Auch wenn die Verpackungen denen in Deutschland ähnlich sind, gefiel mir vor allem das amerikanische Design.

Während meines Auslandsjahres und meiner Reisen entlang der Ostküste, nach Washington DC und New York City habe ich keinen Anbieter glutenfreier Produkte finden können, der auch nur annähernd mit der Produktpalette von Dr. Schär vergleichbar war. Ich bin sicher, dass diese köstlichen Produkte sich auf dem nordamerikanischen Markt weiter etablieren werden, weil sie die Bedürfnisse eines jeden Zöliakiebetroffenen in allen Bereichen abdecken.

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Unglaublich schnell verging dieses Jahr, währenddessen ich als Junior der Highschool auch in verschiedenen Clubs aktiv war (Model UN, Medical Club, Environmental Club, National Latin Honors Society), Athlet und Mitglied im Schulteam von Cross Country, Indoor & Outdoor Track war und den berühmten Highschoolspirit genossen habe.

Das Leben als Exchange Student war unglaublich bereichernd, unzählige neue Freundschaften sind entstanden und ich war aufgrund des tollen Engagements meiner Gastfamilie absolut integriert in das amerikanische Leben. Nun habe ich nicht nur in Deutschland eine Familie und ein Zuhause, sondern auch in Raleigh, North Carolina.

Dr. Schär hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass ich das bisher beste Jahr meines Lebens erlebt habe. Herzlichen Dank dafür!

Max Birkelbach

Einige Impressionen