Die Küche Costa Ricas
Die costa-ricanische Küche ist eine bäuerliche Küche und reich an stärkehaltigen Zutaten wie Reis, Mais, Maniok (auch Tropenkartoffel genannt), Kochbananen und Fleisch. Zutaten der traditionelle Küche spiegeln sich auch in der Landwirtschaft wieder, denn jährlich werden 1.655 Tausend Tonnen* Getreide angebaut. Davon ist mehr als die Hälfte Mais. Der Anbei glutenhaltiger Getreidesorten, wie Weizen oder Roggen, beansprucht nur einen Bruchteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
Das traditionelle Frühstück heißt Gallo Pinto – Reis, vermischt mit schwarzen Bohnen, dazu Spiegel- oder Rührei. Oftmals werden noch Maistortillas dazu serviert. Anders, als du es vielleicht von Deutschland kennst, sind die Maistortillas in Costa Rica beinahe immer frei von Gluten (sicherheitshalber aber immer nochmal lieber beim Koch nachfragen). Mittags und Abends wird das Nationalgericht El Casado serviert. Es besteht aus einem Stück Fleisch, Reis mit schwarzen Bohnen, Kochbananen und Salat. Beliebt ist auch die Hauptspeise Olla de Carne, ein kräftiger Fleisch- und Gemüseeintopf oder Peyiballe, nussige Palmenherzen, die in Salzwasser gekocht werden.
Im Nordwesten Costa Ricas ist die Küche stark von den mexikanischen Einwanderern geprägt. Tortillias, Rosquillias oder Tamles werden in den sogenannten Sodas, kleinen Lokalen, angeboten.
Als Dessert wird frisches Obst, wie zum Beispiel Bananen, Melonen, Ananas, Mangos oder Papayas serviert.
Wie du siehst, ist die costa-ricanische Küche bereits von Haus aus glutenfrei.