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Einige der Olympiasportlerinnen und -sportler, deren beeindruckende Reise wir mit großer Bewunderung verfolgen, leben mit Zöliakie. Zöliakie stellt kein Hindernis für eine Karriere im Spitzensport dar, solange konsequent eine glutenfreie Ernährung eingehalten wird.

Es ist nie leicht, Träume zu verwirklichen. Menschen mit Zöliakie, die eine Karriere im Elitesport anstreben, haben sicherlich einen herausfordernden Weg vor sich – aber einen, den sie meistern können.

Wie sieht eine glutenfreie Ernährung im Spitzensport aus?

Während des Wettbewerbs müssen die meisten Athletinnen und Athleten eine bedeutende Menge an Kohlehydraten konsumieren, um ihr Energielevel konstant hoch zu halten. Gluten muss strikt vermieden werden, da das Risiko einer Glutenkontamination während oder kurz vor einem Wettkampf eine ernsthafte Gefahr für den Erfolg darstellt.

Eine glutenfreie Ernährung schließt den Verzehr von Lebensmitteln und Getränken aus, die aus Weizen, Roggen, Gerste oder deren Derivaten hergestellt wurden. Hafer wird ebenso oft vermieden, da er Spuren von Gluten enthalten kann. Es gibt allerdings Haferflocken, die zertifiziert glutenfrei sind.

Es ist wichtig, alternative Quellen für Kohlehydrate zu finden und sicherzustellen, dass eine gesunde Menge an Proteinen, Ballaststoffen, gesunden Fetten und anderen wichtigen Nährstoffen verzehrt wird. Das Wichtigste ist, gut vorbereitet zu sein und Ersatznahrungsmittel parat zu haben. Im Bezug auf Kohlenhydrate müssen Personen mit Zöliakie herausfinden, welche Optionen sich für sie am ehesten eignen – von Reis über Mais bis hin zu Quinoa und anderen glutenfreien Getreidesorten oder stärkehaltigem Gemüse gibt es dabei eine Vielzahl an Möglichkeiten. Bohnen und Nüsse könnten ebenso in Betracht gezogen werden. Hier ist ein möglicher Ernährungsplan für den Trainingstag:

Frühstück: Joghurt, Früchte und Früchtemüsli von Schär.

Morgendlicher Snack nach dem Training: Cereal Bar von Schär.

Mittagessen: Glutenfreie Wraps mit gegrilltem Hühnchen, Gemüse, Avocado, geriebenem Käse und Salsa.

Abendessen: Gegrillter Fisch, Süßkartoffeln oder Reis und verschiedenes Gemüse.

Wissenswertes rund um Sport und Zöliakie

Für Sportlerinnen und Sportler mit Zöliakie ist präzise Planung unerlässlich, um sicherzustellen, dass stets glutenfreie Optionen verfügbar sind und sie ihre sportlichen Höchstleistungen aufrechterhalten können. Wenn Personen mit Zöliakie einen Teamsport betreiben, muss sichergestellt werden, dass dieser Person nicht die gleichen Speisen wie ihren Mannschaftskameradinnen und -kameraden serviert wird (z.B. herkömmliche Nudeln). Selbst leicht erhältliche Energy Bars und Eiweißshakes sind meist nicht für eine glutenfreie Ernährung geeignet. Wie die meisten Spitzensportler sollten sich auch Zöliakiebetroffene von Ernährungsprofis beraten lassen.

Manche Menschen mit kürzlich diagnostizierter Zöliakie leiden an Eisenmangel-Anämie, weil sie Schwierigkeiten haben, Eisen im Dünndarm zu absorbieren. Sportler sollten sich von ihren Ernährungsprofis dahingehend beraten lassen, wie sie Lebensmittel mit hohem Eisengehalt sowie ein glutenfreies Multivitaminpräparat in ihre glutenfreie Ernährung integrieren können.

Ernährungstipps für Sportlerinnen und Sportler mit Zöliakie

Glutenfrei essen, klüger trainieren! Auf Reisen zu Wettbewerben müssen die richtigen Lebensmittel bereitgehalten werden, da die üblichen Produkte nicht überall erhältlich sind.Zöliakiebetroffene sollten daher ihre Grundnahrungsmittel mitnehmen und sicherstellen, dass sie genügend glutenfreie Snacks sowie energiereiche, unkomplizierte Optionen zur Hand haben.

Manche ziehen es sogar vor, eine eigene Unterkunft mit Küche zu beziehen, um nicht Gefahr zu laufen, in einer Hotel- oder Restaurantküche durch die Verunreinigung mit fremden Lebensmitteln Gluten zu sich zu nehmen. Außerdem empfiehlt es sich, sich über Geschäfte und Restaurants vor Ort zu erkundigen, die garantiert glutenfrei sind.

Welche Sportlerinnen und Sportler haben Zöliakie bzw. vertragen kein Gluten?

Sportler, die kein Gluten vertragen, sind in der Welt des Sports weit verbreitet – von Drew Brees, dem legendären NFL-Quarterback, der heute im Ruhesand ist, bis hin zu Novak Djokovic, dem besten männlichen Tennisspieler aller Zeiten, der 2010 auf eine glutenfreie Ernährung umstellte und in den folgenden zehn Jahren eine steile Karriere hinlegte.

Zu den Zöliakie-Athleten, die in Paris erwartet werden, gehört die australische Weitspringerin Brooke Buschkuehl, die bei den Olympischen Spielen in Rio und Tokio jeweils den siebten Platz belegte und hofft, dieses Jahr noch besser abzuschneiden. Bei Buschkuehl wurde 2013 Zöliakie diagnostiziert, nachdem sie zwei Jahre lang mit Müdigkeit zu kämpfen hatte.

Buschkuehl sagt, dass es als Athletin mit Glutenunverträglichkeit überaus wichtig sei, mit einem Ernährungsberater zusammenzuarbeiten und herauszufinden, welche Lebensmittel am verträglichsten sind. Je umfassender man mit seinen Bedürfnissen vertraut ist, umso besser das Wohlergehen und umso höher die Wahrscheinlichkeit, in Topform antreten zu können. Im Interview mit "The Gluten-Free Athlete" (eine Webseite) betonte die Australierin, dass niemand wegen Zöliakie seine Träume aufgeben sollte.

Essen wie Athletinnen und Athleten

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Lachs-Wrap

servings 2 personen
time 25 min