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Ist Hirse glutenfrei?

Wenn du auf der Suche nach einer zöliakiefreundlichen Alternative für Weizen oder Weizenmehl bist, ist Hirse eine vielversprechende Option. Sie ist sehr vielseitig und enthält viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. 

Aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe ist Hirse als Alternative zu Reis oder Kartoffeln in letzter Zeit immer beliebter geworden. Doch auch wenn es wie der neueste Food-Trend erscheinen mag: Hirse wird schon seit Jahrtausenden angebaut. Sie gehört zu den ältesten kultivierten Getreidesorten überhaupt und ist in Afrika, Asien und Osteuropa weit verbreitet, wo sie als Grundnahrungsmittel in vielen traditionellen Gerichten verwendet wird.   

Hirse eignet sich zur Zubereitung von zahlreichen Gerichten, Backwaren und Kuchen und punktet dabei nicht nur mit ihrem milden, nussigen Geschmack, sondern auch mit ihrem Nährstoffgehalt. Außerdem ist es einfach, mit Hirse zu kochen, du kannst sie deshalb problemlos in deinen Speiseplan integrieren.  

 

Was ist Hirse? 

Obwohl Hirse im Allgemeinen als Getreide eingestuft wird, ist sie eigentlich ein Samen – ein Grassamen, um genau zu sein – der wie Getreide gekocht wird. Wie die meisten Körner ist Hirse reich an Stärke und eine gute Kohlenhydratquelle. Im Gegensatz zu anderen Getreidesorten ist sie jedoch reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen, Antioxidantien, essenziellen Aminosäuren und wichtigen Mineralien wie Kalzium, Kupfer, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphor, Kalium und Zink.   

Aufgrund dieses Nährstoffprofils hat der Genuss von Hirse viele gesundheitliche Vorteile. Eisen und Kalzium tragen zur Stärkung des Immunsystems und zur Förderung der Blutbildung bei. Ballaststoffe verbessern die Verdauung. Magnesium hilft bei der Regulierung des Blutdrucks und Antioxidantien bieten Schutz gegen  Giftstoffe.  

 

Ist Hirse glutenfrei? 

Ja – Hirse ist von Natur aus glutenfrei! Menschen mit Zöliakie, Weizenallergie, Glutensensitivität oder alle, die aus anderen Gründen eine glutenfreie Diät einhalten müssen, können deshalb bedenkenlos zu Hirse greifen.  

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Hirsesorten 

Zu den bekanntesten Hirsesorten gehören Perlhirse, Fuchsschwanzhirse, Scheunenhirse, Fingerhirse, kleine Hirse und Rispenhirse. 

 

Perlhirse

Ist unglaublich nährstoffreich und eignet sich daher besonders gut als Winteressen, wenn der Körper zusätzliche wärmende Energiequellen benötigt. 

Fuchsschwanzhirse 

Ist besonders reich an Eisen und enthält blutzuckerausgleichende Kohlenhydrate, die zur Regulierung des Cholesterinspiegels beitragen. 

Scheunenhirse

Ist eine gute Quelle für komplexe B-Vitamine und hat einen sehr hohen Ballaststoffgehalt.   

Fingerhirse

Ist besonders reich an Kalzium, Eiweiß und Aminosäuren. 

Kleine Hirse

Ist die kleinste unter den Hirsearten, aber reich an Vitaminen und Eisen. 

Rispenhirse

Ist besonders reich an Aminosäuren und gilt als proteinreichere Weizenalternative. 

Wofür wird Hirse verwendet? 

Hirse ist außergewöhnlich vielseitig. Sie eignet sich für süße und herzhafte Gerichte vom Frühstück bis zum Abendessen. Sie kann in jedem Gericht als Ersatz für andere Getreidesorten verwendet werden sowie Müslis und Salate aufpeppen. Hirse wird auch oft als Beilage serviert oder dient als köstliches Bett für gegrilltes Gemüse. Wenn du sie vor dem Kochen röstest, bringst du ihren nussigen Geschmack besonders gut zur Geltung. Außerdem kann Hirse fermentiert werden, um ein Getränk mit probiotischen Eigenschaften herzustellen – und natürlich kann sie auch zu Mehl gemahlen werden.  

Ist Hirsemehl glutenfrei? 

Hirsemehl ist genau wie Hirse ebenfalls glutenfrei und eignet sich ideal, um damit zum Beispiel Brot, Nudeln, Kuchen, Torten, Muffins und Pizza zu machen. Aber Vorsicht: Manche Hirsemehle können mit glutenhaltigen Getreidesorten vermischt oder verunreinigt sein. Achte daher beim Kauf immer auf das Etikett und die explizite Auszeichnung „glutenfrei“!  

 

Hirse in Schär-Produkten  

Viele unserer Brote und Pastaprodukte sind mit Hirsemehl hergestellt. Zu ersterer Kategorie zählt zum Beispiel unser Meisterbäckers Classic, das Landbrot Mehrkorn und die Kaisersemmel. Zu den glutenfreien Teigwaren mit Hirsemehl zählen u.a. unsere Fusilli, Spaghetti und Penne.  

 

Wie du Hirse kochst und was du dazu essen kannst 

Hirse lässt sich einfach zubereiten: Du brauchst sie nur kurz rösten oder einweichen und dann etwa 25 Minuten mit der doppelten Menge Flüssigkeit kochen. Du kannst sie genauso verwenden wie Reis oder jedes andere Getreide. Mach mit den Zutaten, die du gerade zur Hand hast, einen leckeren Pilaw oder serviere die Hirse als Beilage zu einem feurigen Curry oder Eintopf. Oder du zauberst mit Hirse eine cremige, vitaminreiche Alternative zu Kartoffelpüree: Erhöhe einfach die Menge an Flüssigkeit, in der du sie kochst und püriere sie mit Butter. Du kannst die Körner sogar für einen glutenfreien Popcorn-ähnlichen Snack verwenden!  

Hirsemehl lässt sich ebenso leicht in deinen Speiseplan integrieren und ist eine gute Möglichkeit, den Nährstoffgehalt deiner glutenfreien Lieblingsteige oder -gebäcke zu erhöhen.