Hey, ich bin Zoe!
Dieser Blog ist unser glutenfreier Safe Space, wo ich meine Gedanken, Herausforderungen und Erfahrungen der letzten 10 Jahre mit dir teilen möchte. Ich freue mich sehr, dass du dabei bist, und hoffe, dass meine Erfahrungen dir helfen, deinen glutenfreien Alltag zu meistern.
Happy Zöliakie Jubiläum!
Dieses Jahr feiere ich mein 10-jähriges Zöliakie-Jubiläum, also definitiv ein Grund um einen kurzen Blick zurück zu werfen. Direkt nach der Diagnose war ich überfordert und hatte Angst vor dem, was auf mich zukommt. Aber was ich damals noch nicht wusste: Die Diagnose ist das Beste, was mir passieren konnte. Denn sie war für mich der Beginn eines neuen und besseren Lebens. Deshalb möchte ich dir in diesem Blogpost erzählen, was für mich persönlich “das Beste” an meiner Zöliakie ist.
Die Schönheit des glutenfreien Lebens erkennen
● Die Diagnose hat mir gezeigt, was mir fehlt und warum es mir so schlecht ging:
Erst mit der Zöliakie-Diagnose habe ich verstanden, warum es mir körperlich so schlecht ging. Seitdem kann ich mich viel besser um meine Gesundheit kümmern, und heute geht es mir so gut wie noch nie! Ich investiere jetzt bewusst in mich, meinen Körper und mein Wohlbefinden.
● Ernährung, Qualität und Nahrungsergänzungsmittel:
Ich achte auf eine ausgewogene Ernährung und lege großen Wert auf die Qualität der Produkte, die ich konsumiere. Zusätzlich unterstütze ich meinen Körper durch Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin B12 oder Vitamin D, da der Körper bei einer Zöliakie häufig Mangelerscheinungen aufweist. Sprich hier am besten mal mit deiner Arztpraxis! Auch Probiotika gehören zu meinem Alltag – sie fördern die Verdauung und verbessern mein allgemeines Wohlbefinden. Wusstest du, dass der Darm eine riesige Auswirkung auf unseren Körper und Geist hat?
● Produkte bewusst konsumieren:
Seit ich gezwungen bin, jede Zutat genau zu prüfen, habe ich erkannt, wie viel Zusatzstoffe in manchen Produkten stecken. Jetzt en scheide ich ganz bewusst, ob ich solche Produkte kaufen möchte oder lieber zu Produkten mit kürzeren Zutatenlisten und natürlichen Rohstoffen greife.
● Essen wertschätzen lernen:
Da ich viel selbst koche und backe, habe ich eine tiefere Verbindung zum Essen entwickelt. Ich weiß, wie viel Arbeit in einem Gericht steckt, wähle hochwertige Zutaten aus und investiere Zeit in die Zubereitung. Dadurch genieße ich mein Essen viel bewusster und damit ganz anders als früher, als ich noch oft zu schnellen Mahlzeiten aus dem Kühlregal gegriffen habe.
● Foodtourismus statt Sightseeing:
Reisen haben für mich einen neuen Fokus bekommen: Statt nur Sehenswürdigkeiten anzuschauen, liebe ich es, neue glutenfreie kulinarische Orte zu entdecken. Vor allem in Ländern wie Italien, Spanien und Portugal kann man glutenfrei richtig genießen und sich manchmal sogar fast "normal" fühlen, wenn man essen geht.