Raus aus der glutenfreien Comfort-Zone!
Kaum brechen die ersten heißen Sommertage an, ist die Grillsaison eröffnet! Es gibt doch nichts Schöneres als mit seinen Herzensmenschen zusammen zu sitzen, die gemeinsame Zeit zu genießen und Erinnerungen zu schaffen, die von guten Gesprächen geprägt sind. Lass dir diese kleinen Alltagsmomente nicht entgehen, nur weil du Angst hast, dass du vom Grill nichts essen kannst. Wie in allen Lebenslagen ist die Vorbereitung das Wichtigste und mit meinen Tipps wird das Grillfest wunderschön werden, ohne dass du dich wie eine Extra-Nummer fühlen oder am Ende mit Bauchschmerzen im Bett liegen musst. Ich liebe es mittlerweile, zu diesen Get-Togethers zu gehen, und ich hoffe, dass ich dich mit meinen Tipps dazu ebenfalls ermutigen kann!
Glutenfreies Gedankenkarussell
Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn das Gedankenkarussell losgeht: „Ich bin die Extra-Nummer", „Ich bin wieder die Komplizierte", „Was ist, wenn neue Menschen da sind, die mich für komisch halten, weil ich nicht alles esse?", „Ich dränge mich immer in den Mittelpunkt", „Das wird so anstrengend, ich kann da doch eh nicht essen". Diese Gedanken sind völlig normal, und ich glaube, wir waren alle schon mal an dem Punkt, wo wir sie in einer solchen Situation verspürt haben.
Der größte Pain Point, der uns beschäftigt, ist meist der hier: Ich möchte mit meinen Freunden grillen, bin aber der einzige Zöli und habe keinen moralischen Support. Also muss ich für mich selbst einstehen. Und oft fällt es uns schwerer für uns selbst einzustehen als für andere… Das musste ich auch schmerzhaft und über mehrere Jahre hinweg lernen. Deswegen möchte ich dir drei Dinge mit auf den Weg geben, die mir dabei geholfen haben in solchen Situationen für mich einzustehen:
1. Deine Freunde sind deine Freunde.
Wenn sie dich wirklich kennen und verstehen, wie es Freunde tun sollten, dann nehmen sie auch Rücksicht auf dich und deine Ernährung. Um Rücksicht und Verständnis zu bitten, sollte sich für dich nicht komisch anfühlen, sonst sind es vermutlich nicht die richtigen Freunde für dich.
2. Lerne, für dich selbst einzustehen.
Warum? Weil du dich selbst gerne hast. Stell dir vor, wie du für deine Herzensmenschen argumentierst, dich in schwierigen Situationen vor sie stellst, sie beschützt und für ihre Rechte einsetzt. Warum solltest du das nicht für dich selbst tun? Du hast es verdient, dass du dich um dich selbst und deine Gesundheit bemühst. Und nochmal: Wenn es wirklich deine Freunde sind, dann wollen sie ebenfalls, dass es dir gut geht und du gesund bleibst.
3. Hol dir moralischen Support in der Zöli-Community.
In den sozialen Netzwerken, bei uns auf der Schär-Seite oder bei den Content Creatorinnen auf Instagram werden deine Probleme, Sorgen und Ängste gehört, ernst genommen und verstanden. Wir alle haben mit ähnlichen Alltagssituationen zu kämpfen und können uns gegenseitig unterstützen und darüber austauschen.
Damit du neben dem richtigen Mindset auch alle möglichen Glutenfallen auf dem Schirm hast, findest du im folgenden Abschnitt fünf klassische Glutenfallen beim Grillen, die mir schon über den Weg gelaufen sind.