Monkeybread

Monkeybread

Tags: Desserts Kuchen | Kekse Länderküche
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Profilbid von Anna Greta Pietsch
Anna Greta Pietsch

Ein amerikanischer Klassiker - das Monkeybread. 

Zutaten:

Für den Teig:
300 g Mehl - Farine
30 g Mandelmehl
170 ml frische Vollmilch
3 EL Rohrzucker
1 Prise/n Salz
100 ml Sprudelwasser
1 Packung Trockenhefe
1 TL Xanthangummi
1 TL gemahlene Flohsamenschalen (Fiber-Husk)
2 TL Backpulver
55 g Butter
2,5 EL Apfelessig
1 TL Vanilleextrakt
Mehl für die Arbeitsfläche
Für die Sauce:
1,5 TL Zimt
200 g Rohrzucker
110 g Butter
Für den Zuckerguss:
100 g Puderzucker
1-2 EL Wasser
Für die Form:
Butter
Paniermehl
Für die Dekoration:
Pecan- oder Walnusshälften
Heidelbeeren (oder andere Früchte)

Zubereitung:

  • Zunächst wird mit ca. 50 ml der Milch (lauwarm), einem der Esslöffel Rohrzucker und der Trockenhefe ein Vorteig angesetzt. Über die Milch werden die Trockenhefe und der Zucker gestreut und gewartet, bis sich Blasen bilden und die Hefe aktiviert ist.
  • In der Zwischenzeit werden die übrigen trockenen Zutaten vermischt und die Butter für den Teig über dem Wasserbad (oder auch in der Mikrowelle) geschmolzen, das Mineralwasser abmessen. In das Wasser können auch schon der Apfelessig und das Vanilleextrakt gegeben werden.
  • Der angesetzte Vorteig wird nun unter die vermengten, trockenen Zutaten gerührt. Danach rasch hintereinander die anderen Flüssigkeiten hinzugegeben (hier eignet sich am besten der Knethaken) und das Ganze zu einem gleichmäßigen Teig verknetet und mit der Hand eine Teigkugel geformt.
  • Der Teig wird ca. eine Stunde lang, mit einem feuchten Tuch abgedeckt, an einem warmen Ort gehen gelassen.
  • Die Wartezeit kann genutzt werden, um eine Vanillesoße zu kochen, in die die Hefestückchen später gedippt werden können. Ansonsten passt auch wunderbar Vanilleeis dazu.
  • In der Zwischenzeit können bereits die Backform gefettet und mit Paniermehl ausgestreut, der Zimtzucker vorbereitet und die Butter für die Karamellsoße geschmolzen werden.
  • Wenn der Teig aufgegangen ist, wird er auf einer bemehlten Fläche kurz mit den Händen geknetet, damit er etwas geschmeidig wird und sich leichter verarbeiten lässt. Mit dem Handballen wird er plattgedrückt, bis er ca. 1,5-2 cm dick ist und dann in ca. 3 x 3 cm große Quadrate geschnitten. Aus rein optischen Gründen rolle ich die Quadrate meist noch etwas in der Hand, damit die Kanten etwas abgerundet werden. Nach und nach werden die kleinen Teigstückchen in die geschmolzene Butter gedippt und in dem vorbereiteten Zimtzucker gewälzt. Hierfür eignen sich am besten Asiastäbchen. Die mit Zucker panierten Teigbällchen werden nach und nach in der Form aufgeschichtet. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine zu großen Lücken zwischen den einzelnen Stücken gelassen werden, da der Kuchen später sonst instabil werden kann. Dazwischen werden immer mal wieder ein paar (gehackte) Pekannüsse gestreut.
  • Wenn der ganze Teig verarbeitet ist, wird die Form noch einmal abgedeckt und der Teig für weitere 20-30 Minuten gehen gelassen.
  • In der Zwischenzeit wird der Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt und die übrig gebliebene Butter gemeinsam mit dem Zimtzucker über dem Wasserbad so lange erwärmt, bis sich die Zuckerkristalle fast in der flüssigen Butter aufgelöst haben.
  • Nachdem der Teig noch etwas aufgegangen ist, wird diese Karamellsoße über den Teig in der Kuchenform gegossen.
  • Das Monkeybread wird bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 35 Minuten gebacken.
  • Nach dem Backen muss der Hefeteig gut auskühlen, bevor er gestürzt und die Form abgenommen werden kann. Andernfalls kann es sein, dass er durch die mitgebackene Flüssigkeit instabil wird und seine Form verliert. Geschmacklich würde es nicht stören, aber die Optik isst ja bekanntlich mit J.
  • Die Wartezeit kann für die Vorbereitung des Zuckergusses genutzt werden – dafür werden der Puderzucker mit ca. 1-2 EL Wasser verrührt.
  • Wenn das Monkeybread ausreichend abgekühlt ist, kann endlich die Form abgenommen werden und mit dem vorbereiteten Zuckerguss und Beeren verziert werden.
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