Einer meiner persönlichen Favoriten ist der aromatische Bärlauch, der in der Küche zu wahren Höhenflügen ansetzt. Ich hege eine besondere Liebe für Bärlauch, sei es als verführerische Bärlauchbutter, als delikates Pesto oder als geschmackvolle Bereicherung in einem frischen Salat. In den kommenden Wochen wird der Bärlauch eine erfrischende Note in deine kulinarische Vorbereitung bringen. Lass uns mit dem Besten beginnen - wie wäre es mit einer köstlichen Bärlauchbutter?

Bärlauchbutter

Zutaten: 

  • 250 g weiche Butter
  • 2 Bund Bärlauch 
  • Ein bisschen Zitronensaft (ca. 1 TL) 
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Und so gehst du vor: 

  • Den Bärlauch gründlich waschen und trocknen und ganz fein hacken. 
  • Die weiche Butter in einer Schüssel Glattrühren und den gehackten Bärlauch unterheben und alles gut vermengen. 
  • Nach Belieben mit der Zitrone und den Gewürzen verfeinern. 
  • Die Bärlauchbutter in Frischhaltefolie einwickeln und eine Kugel formen. 
  • Die Butter im Kühlschrank lagern. Je länger die Bärlauchbutter im Kühlschrank ruht, desto intensiver wird das Aroma. 
  • Ich genieße zu der Butter am liebsten das Bauernbrot oder Landbrot. Frisch gebacken und noch ein bisschen warm - in Kombination mit der Butter ist es mir am liebsten! 
Weitere Mealprepideen mit dem Bauernbrot: 

Wenn du noch etwas Brot hast, habe ich eine weitere gute Idee für dich: Eine leckere Bruschetta. 

Bruschetta

Das Brot mit der Bärlauchbutter bestreichen und für circa 10 Minuten im Ofen anrösten (200 Grad Umluft).

In der Zwischenzeit bereiten wir unsere Bruschetta vor: 

  • Tomaten in kleine Würfel schneiden. 
  • Eine Knoblauchzehe und eine Zwiebel klein hacken.
  • Basilikum klein hacken. 
  • Alles miteinander vermengen, nach Belieben würzen. Nun alles zusammen auf die gerösteten Brotscheiben und genießen. 

Zu Bruschetta serviere ich gerne einen Salat. Besonders empfehlen kann ich einen 

Birnen-Walnusssalat mit passenden Bärlauchbutter-Croûtons

Ein paar Tage altes Brot kannst du nämlich auch super für Croutons verwenden. Sie sorgen für einen guten Crunch und geben das gewisse Etwas. Um dem Bärlauchgeschmack aufzunehmen, empfehle ich dir, anstelle von Öl, die Bärlauchbutter zum Anbraten zu verwenden. 

Die Croutons sind sehr leicht zubereitet: 

  • Das Brot in kleine Würfel schneiden 
  • Die Brotwürfel in einer Pfanne bei mittlerer Hitze in der Butter anbraten, bis sie goldbraun und knusprig sind. 
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. 
  • Ein Birnen-Walnuss-Salat passt hervorragend dazu: 

Was du dafür brauchst: 

  • Birnen
  • Walnüsse
  • Salatmix (meine liebste Kombi ist eine Mischung aus Rucola, Feldsalat und Eisbergsalat) 
  • Gurke
  • Balsamico-Dressing, Salz & Pfeffer 

Und so gehst du vor: 

  • Birnen und Gurke klein schneiden
  • Salat gut waschen und klein schneiden
  • Alles in einer großen Schüssel vermengen und mit dem Balsamico-Dressing vermengen 
  • Mit den Croutons und der Bruschetta anrichten und genießen

Du hast noch Bärlauch übrig? Wie wäre es mit einem leckeren Bärlauchpesto. 

Bärlauchpesto

Was du dafür brauchst: 

  • 100 g frischer Bärlauch 
  • 50 g Pinienkerne (alternativ Walnüsse) 
  • 100 g Parmesan 
  • 150 ml Olivenöl 
  • Saft einer halben Zitrone 
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Und so gehst du vor: 

  • Die Bärlauchblätter gründlich waschen und trocken tupfen. 
  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Öl leicht rösten, bis sie goldbraun sind. Dann abkühlen lassen. 
  • Parmesan reiben. 
  • In einem Mixer den Bärlauch, die gerösteten Pinienkerne, den geriebenen Käse und den Zitronensaft vermengen. Nach und nach das Olivenöl hinzufügen und weiter mixen, bis eine gleichmäßige Paste entsteht. Ihr könnt die Konsistenz nach Belieben anpassen, indem ihr mehr oder weniger Olivenöl verwendet. 

Mischen: Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Lagerung: Das Bärlauchpesto in ein sauberes Glas geben und mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken. Dadurch bleibt das Pesto frisch und verfärbt sich nicht. Das Pesto im Kühlschrank aufbewahren. Es hält sich etwa 1-2 Wochen. Dazu einfach ein paar Nudeln und dein Mittagessen ist in weniger als 15 Minuten fertig – perfekt, oder?