Autorin: Kalina
In meinem glutenfreien Alltag spielt die Zubereitung meiner Mahlzeiten eine zentrale Rolle. Ich liebe es, dass sich mein Zuhause wie mein eigener kleiner „Safe Place“ anfühlt und ich weiß, dass ich mich hier zu 100 % sicher fühlen kann. Das sah am Anfang meiner Diagnose allerdings noch ganz anders aus. Ich musste erstmal lernen, wo überall Gluten enthalten ist und wie ich mir meine eigene „sichere“ Küche schaffe.
Wenn du mich von Instagram (@glutenfreiralltag) kennst, weißt du sicher, dass ich in meiner eigenen Wohnung wohne und mir mittlerweile meine eigene kontaminationsfreie Zone geschaffen habe - ganz nach meinen Wünschen. Das ist in einem Mischhaushalt nicht so einfach und deutlich umständlicher. Aber keine Sorge! Ich habe sechs Jahre lang bei meinen Eltern gelebt - als einzige Person, die sich glutenfrei ernähren musste. Und danach habe ich auch zwei Jahre in einer WG überlebt. Inzwischen betrachte ich mich als einen erfahrenen Zöliakie-Profi, insbesondere was die Vermeidung von Kontamination betrifft.
In diesem Beitrag will ich dir deshalb ein paar typische Glutenfallen in der Küche zusammenstellen und generell erklären, worauf du bei deiner glutenfreien Küche achten solltest.
Küchengeräte – wir brauchen unbedingt einen neuen Toaster!
Ob neue Küchengeräte gekauft werden müssen – das müsste jeder individuell für sich entscheiden. Für einige reicht es aus, den Mixer in die Spülmaschine zu stellen - andere gehen lieber auf Nummer sicher und kaufen sich einen neuen Mixer. Bei einem Gerät würde ich dir aber definitiv empfehlen, ein neues Gerät zu kaufen: einen Toaster. Einen „normalen“ Toaster kontaminationsfrei zu verwenden ist in meinen Augen nahezu unmöglich. Toaster haben zahlreiche Ecken und Kanten, in denen sich glutenhaltige Rückstände und Krümel ganz leicht festsetzen. Eine gründliche Reinigung ist nahezu unmöglich. Ich würde dringlich dazu raten einen neuen Toaster zu kaufen, der nur für glutenfreie Backwaren verwendet wird.