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Mais ist die am häufigsten angebaute und konsumierte Getreideart der Welt. Er wird auf Feldern von Nordrussland bis Südchile angebaut und bereichert unsere Mahlzeiten seit über 10.000 Jahren. Wir essen Cornflakes zum Frühstück, Mais in unseren Salaten und Popcorn im Kino. Trotz seiner Beliebtheit gibt es rund um Mais aber immer wieder einige Fragen, die auftauchen.

Hier erfährst du nicht nur, was Mais ist, sondern auch welche verschiedenen Sorten es gibt, ob sie alle glutenfrei sind und was du alles Leckeres mit Mais kochen kannst.

 

Was ist Mais?

Mais ist der essbare Samen einer Getreidepflanze aus der Familie der Gräser. Das bedeutet, dass Mais botanisch gesehen ein Getreide ist – und auch das Maiskorn selbst (aus dem Maismehl und Popcorn hergestellt werden) ein Getreide ist.

Ist Mais glutenfrei?

Das Wichtigste, was du als Mensch mit Zöliakie über Mais wissen musst, ist, dass er von Natur aus glutenfrei ist – völlig unabhängig von der Sorte.

Maissorten

Es gibt vier Sorten Mais:

Zuckermais

Wenn du Mais isst, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit Zuckermais sein. Er heißt so, weil er einen höheren Zuckergehalt hat als andere Maissorten, was auf eine Genmutation zurückzuführen ist, die die Umwandlung des Zuckers in Stärke verhindert.

Feldmais

Ist die am häufigsten angebaute Maissorte. Er wird wegen seiner charakteristischen Grübchen auch Beulenmais genannt. Feldmais hat einen höheren Stärke- und geringeren Zuckergehalt als Zuckermais. Er wird hauptsächlich für die Ethanolproduktion und als Tierfutter verwendet, wird aber auch zu Tortilla-Chips verarbeitet.

Hartmais

Heißt so, weil seine Körner eine harte äußere Schicht besitzen. Er ist reich an Nährstoffen und enthält wenig Zucker. Hartmais wird hauptsächlich zur Herstellung von Popcorn, Maismehl und Polenta verwendet.

Mehlmais

Wie der Name schon sagt, wird diese Maissorte aufgrund ihres hohen Stärkeanteils hauptsächlich zur Herstellung von Maismehl verwendet. Er ist süßer als Hartmais, aber nicht so süß wie Zuckermais.

 

Ist Maismehl glutenfrei?

Ob du nun Maismehl oder Speisestärke aus Mais kaufst: Du kannst dir sicher sein, dass sie – wie Mais selbst – von Natur aus glutenfrei sind. Wie bei Mehl oder Stärke aus anderen glutenfreien Getreidesorten solltest du jedoch beim Kauf immer darauf achten, dass sie explizit als glutenfrei ausgezeichnet sind!

Mais in Schär-Produkten

Mais ist ein wichtiger Bestandteil vieler unserer Produkte. Er ist der Hauptakteur unserer Corn Flakes, bindet unsere Fusilli und umhüllt unsere knusprigen Fish Fingers. Maismehl ist auch die Hauptzutat in mehreren unserer Mehlmischungen, vom Mix Kuchen und Kekse bis zum Mehl Farine.

Mais und glutenfreie Ernährung

Es ist ein Kinderspiel, Mais in deinen glutenfreien Speiseplan zu integrieren. Mit seiner leuchtenden Farbe, seinem süßen Geschmack und seinem Gehalt an Vitamin A, B, C und E wertet er jede Mahlzeit auf. Serviere ihn als alternative zu Pasta oder Reis, verfeinere deine Salate damit oder backe einen süßen Mais-Auflauf. Auch Maismehl kannst du vielfältig einsetzen: Verwende es zum Beispiel, um glutenfreies Brot, Tortilla-Wraps oder sogar Kuchen damit zu backen, gemahlen kannst du Polenta daraus machen.

Wie du Mais kochst und was du dazu essen kannst

Die Zubereitung von Mais ist kinderleicht, darüber hinaus lässt er sich in einer viel größeren Bandbreite von Gerichten verwenden als andere glutenfreie Getreidesorten.

Ob in kochendem Wasser, in der Mikrowelle oder direkt in einer Soße: Zuckermais ist in wenigen Minuten warm und verzehrbereit. Jetzt kannst du ihn mit Reis mischen, in Salate geben, auf Pizzen streuen, eine Suppe damit aufwerten oder als Beilage zu einer Hauptmahlzeit servieren.

Maiskolben lassen sich in ca. acht Minuten in kochendem Wasser zubereiten. Du kannst sie jedoch auch 30 Minuten lang im Ofen rösten oder bis zu 12 Minuten grillen, um einen noch intensiveren Geschmack zu genießen.

Um Popcorn zu machen, musst du ganze Maiskörner für etwa eine Minute in heißem Öl erhitzen. Dann kannst du es pur, mit Salz, Zucker, Butter oder Karamell essen.

Maismehl kannst du genauso leicht in dein kulinarisches Repertoire aufnehmen. Seine Verwendung als Verdickungsmittel für Soßen und Suppen ist bekannt, aber du kannst es auch als weizenfreie Alternative in den meisten Backwaren verwenden, von Brot bis hin zu Muffins und Gebäck.