Der Traum vom Segeln - glutenfrei und sicher

Der Traum vom Segeln - glutenfrei und sicher

Glutenfreier Segelurlaub: Sicher in See stechen.

Einsame Buchten, kristallklares Wasser und Seeluft schnuppern - Ein Urlaub auf dem Segelboot: Ein Traumurlaub, den man sich auch mit Zöliakie nicht entgehen lassen muss. Mit diesen glutenfreien Segeltipps und etwas gutem Willen der mitreisenden Nicht-Zölis umschiffst du sicher alle Hürden, die Gluten im Segler-Alltag mit sich bringt.

Glutenfreie Kombüse

Der Platz auf einem Boot ist begrenzt: Die Kombüse ist klein, die getrennte Zubereitung und korrekte Aufbewahrung von glutenhaltigen und glutenfreien Lebensmitteln erfordert gute Einteilung. Segelboote mit Skipper kann man mieten, und wer einen halben Tag mehr Zeit einplant, kann das Boot, die Kombüse, den Kühlschrank und die Lebensmittelfächer vor der Abreise gut reinigen und völlig glutenfrei einrichten. Es empfiehlt sich zusätzlich auch das Mitbringen des eigenen Kochgeschirrs und –bestecks.

Wichtig ist, dass alle an Bord das Gleiche essen. Deshalb muss man besonders gut vorplanen, was man an Vorräten mitnimmt, bzw. sich vorher erkundigen, ob es in den Häfen, wo man vor Anker gehen möchte, glutenfreie Verkaufspunkte gibt. Du kannst dies auch ganz einfach vor Ort mit der GlutenfreeRoads-App herausfinden, die Ortungsdienste zeigen dir den nächstgelegenen Einkaufspunkt, glutenfreie Restaurants und Pizzerien in Deiner Nähe. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann bereits vor der Abreise PastaBrot und Süßes für die gesamte Reise kaufen und mit an Bord nehmen, so dass man nur die frischen Lebensmittel, Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch vor Ort einzukaufen braucht. Crackers oder Landbrot und süße Snacks für zwischendurch eignen sich ideal für eine Reise auf See.

Vor allem an trockenem Gebäck, Grissini oder Crackers sollte man nicht sparen. Bei Seekrankheit ist es am besten, nur trockene Sachen zu essen, bzw. immer wieder zwischendurch zu knabbern. Seekrankheit ist im übrigens nichts, wofür man sich schämen sollte, selbst eingefleischte Seebären sind nicht immer sicher davor. Meistens gewöhnt man sich aber innerhalb von ein, zwei Tagen an das Geschaukel an Bord. Wichtig ist, dass man während der Überfahrten so wenig wie möglich unter Deck geht. Das beste Mittel ist immer noch Hinlegen bzw. Schlafen.

Das ABC eines glutenfreien Segelurlaubs

Article68_Koffer am Hafen

  1. Zöliakie ist absolut kein Hindernis für Segeltörns.
  2. Boot und Kombüse vor der Abreise gründlich reinigen und am besten eigenes Kochgeschirr mitbringen.
  3. Boote haben meistens keinen Ofen, deshalb Brot mitnehmen, das man nicht aufbacken muss. Mit Landbrot, Miesterbäckers Classic und Meisterbäckers Mehrkorn ist für jeden etwas dabei.
  4. Auf GlutenfreeRoads findet man neben Supermärkten mit glutenfreiem Sortiment auch spezialisierte Hotels, Restaurants und vieles mehr.
  5. An Bord essen alle das Gleiche. Natürlich glutenfrei. Pasta, Brot und Gebäck vorher einkaufen! Aber wo? Geht ganz einfach, mit der Schär-Verkaufspunkte-Suche weltweit. Oder ganz spontan mit der App den nächsten glutenfreien Shop in deiner Nähe finden.

Was muss in den Seesack?

Das Gepäck für einen Segeltörn sollte in den famosen Seesack passen, denn Stauraum ist Mangelware an Bord. Unbedingt mitbringen: Mittel gegen Seekrankheit, wie z. B. Pflaster, Armbänder, Kaugummis oder Tabletten. Dein Apotheker wird dich gerne informieren. Beim Packen daran denken: Auf dem Meer kann es nachts auch im Sommer empfindlich kalt sein.

  • 1 Schlafsack
  • 1 Paar Jeans
  • 1 Paar Shorts
  • 1 Sweatshirt
  • 1 Fleece-Pullover
  • 2-4 T-Shirts (lang- und kurzärmelig)
  • 1 Wind- und Regenjacke (evtl. auch Hose)
  • 2 Paar Schuhe (eines davon für das Boot - wenn du keine Segelschuhe hast, gehen auch Turnschuhe, möglichst mit heller Sohle)
  • Sonnenhut und Sonnenbrille mit dunklen Gläsern
  • Reichlich Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor