Die Kennzeichnung von Gluten auf Lebensmitteln
Menschen mit Zöliakie müssen eine streng glutenfreie Diät einhalten. Hier findest du Informationen über die Kennzeichnung und Zertifizierung glutenfreier Produkte sowie hilfreiche Tipps, die es dir einfacher machen, die Etikettierung von Lebensmitteln zu lesen, um sie auf Gluten überprüfen zu können.
EU-Vorschriften zur Gluten-Kennzeichnung
Dank der Allergenkennzeichnung müssen glutenhaltige Lebensmittel deutlich gekennzeichnet werden. Gluten muss, wie alle weiteren Allergene, wie Milch oder Ei, auf dem Etikett angegeben werden. Es muss besonders hervorgehoben werden, beispielsweise durch Fettdruck oder Unterstreichung.
Gemäß den Vorschriften der Europäischen Union (EU) findet man folgende Angaben auf dem Produkt:
- „glutenfrei“, das bedeutet, dass maximal 20 mg Gluten pro kg Lebensmittel (weniger als 20 Teile pro Million, Parts per Million, ppm) festgestellt wurden; das ist die häufigste Kennzeichnung.
- „sehr geringer Glutengehalt“: maximal 100 mg Gluten pro kg Lebensmittel (100 ppm). Diese Angabe ist sehr selten. Heutzutage sind die Möglichkeiten im Labor so verfeinert, dass diese Angabe kaum mehr notwendig ist.
Eine weitere Kennzeichnungsmöglichkeit ist die sogenannte Spurenkennzeichnung, „Kann Spuren von Gluten enthalten“
Diese wird eingesetzt, wenn Spuren vom Allergen beim Produktionsprozess nicht ausgeschlossen werden können.
Diese Kennzeichnung kann man bei Herstellern finden die auch Lebensmittel mit glutenhaltigem Rohstoffen herstellen.