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Glutenfreie Basics – DAS habe ich immer zuhause

Wichtig dabei: Es sollte bei jedem Produkt immer vorsichtshalber das Zutatenverzeichnis genauestens geprüft werden. Es kann immer mal sein, dass euch ein Produkt glutenfrei erscheint (weil ihr zum Beispiel denkt, dass Produkt XY schon glutenfrei sein müsste) und dann werden aber durch Aromen, Verdickungsmittel o.ä. doch glutenhaltige Bestandteile zu dem Produkt gegeben. Ein doppelt und dreifaches Prüfen der Zutaten eines jeden Produktes ist also sehr ratsam. Das gilt übrigens nicht nur für Zöliakie-Betroffene. Auch Lebensmittelallergiker, die beispielsweise auf eines der 14 Hauptallergene allergisch sind, sollten jedes Zutatenverzeichnis genauestens prüfen!

 

  • Obst und Gemüse
  • Trockene und gut lagerfähige Produkte:
    • Reis und Kartoffeln
    • Glutenfreie Nudeln (aus Basis von Mais, Reis oder Hülsenfrüchten)
    • Rote Linsen (für Bolognese, Lasagne oder Curry)
    • Tellerlinsen oder Berglinsen (für beispielsweise Salat)
    • Glutenfreies Pseudogetreide wie Quinoa (für Gemüsepuffer oder als Alternative für Reis) und Buchweizen (als crunchy Topping für Salate, Suppen oder fürs Müsli)
    • Hirse (für Gemüsepuffer oder als Alternative zu Reis) 
    • Polenta (als Polentaecken)
  • Fürs Frühstück: 
    • Glutenfreie Haferflocken
    • Buchweizenflocken
    • Hirseflocken
    • Reisflocken
    • Erdmandelflocken
    • Cornflakes (auch super als Panade)
  • Glutenfreies Mehl:
    • Mehlmischungen wie Schär Mix Brot, Mix Kuchen & Kekse, Mix it! und Mix it dunkel sowie das Mehl Farine
    • Reismehl, Teffmehl und Buchweizenmehl
    • Kichererbsenmehl, Erdmandelmehl oder Mandelmehl
  • Stärkemehle:
    • Maisstärke
    • Tapiokastärke
    • Kartoffelstärke 

Wichtig bei diesen Zutaten: Bei manchen Rohstoffen kann es zu Kontaminationen kommen. Daher unbedingt auf eine glutenfreie Kennzeichnung achten bei Buchweizen, Quinoa, Polenta & Co.

  • Zum Kochen & Backen:
    • Glutenfreie Sojasoße 
    • Glutenfreie Hefeflocken
    • Gemüsebrühe
    • Nussmus oder nussfreies Mus, vor allem Cashew- und Mandelmus, Erdnussmus oder Erdmandelmus
    • Pflanzliche Milch-Alternativen (Mandeldrink, Kokosdrink, glutenfreie Hafermilch) 
  • Für den Kühlschrank:
    • Vegane und glutenfreie Milchprodukt-Alternativen (Käse, Joghurt, Butter, ...)
    • Marmelade
    • Senf
    • Ketchup
    • Glutenfreie Gemüseauftsriche

Schär bietet eine große glutenfreie Produktvielfalt und eine jahrelange glutenfreie Expertise.

Von Natur aus glutenfrei

Seit die Lebensmittelinformationsverordnung 2005 in Kraft getreten ist, müssen die 14 Hauptallergene (dazu zählen auch glutenhaltiges Getreide und daraus hergestellte Erzeugnisse) klar und deutlich in den Zutaten eines jeden Produktes gekennzeichnet werden. Als glutenfrei gelten Lebensmittel, die einen Glutengehalt von höchstens 20 mg/kg (= 20 ppm) aufweisen. Die durchgestrichene Ähre git als anerkanntes Zeichen für ein glutenfreies Produkt. Sie ist auf den Produkten oft hervorgehoben oder zumindest sehr gut erkennbar. Darüber hinaus wird bei manchen Produkten auch einfach mit dem Wort „glutenfrei“ / „gluten-free“ auf der Verpackung gearbeitet.


Es gibt jedoch auch Lebensmittel die von Natur aus glutenfrei sind. Dazu zählen:

  • Obst und Gemüse
  • Kartoffeln
  • Eier
  • Milchprodukte
  • Nüsse
  • Kräuter
  • Fleisch und Fisch (Naturbelassen, also ungewürzt, unpaniert usw.)
  • Hülsenfrüchte
  • Kastanien
  • Reis
  • Hirse
  • Teff
  • Amaranth
  • Buchweizen
  • Mais

Bei manchen Rohstoffen die von Natur aus glutenfrei sind, kann es, wie bereits oben erwähnt, zu Kontaminationen kommen. Daher sollte man unbedingt auf eine glutenfreie Kennzeichnung bei Buchweizen, Quinoa, Polenta & Co. achten. Die DZG empfiehlt außerdem, dass eigentlich glutenfreie Getreidesorten wie Amaranth, Buchweizen, Hirse/ Teff, Mais, Quinoa, Soja, Reis etc. als ganzes Korn gekauft und vor der Verwendung auf einer Arbeitsfläche ausgeschüttet und verlesen werden sollten, um potentielle unerwünschte Bestandteile (beispielsweise Samen von anderen Getreidekulturen) heraus sammeln zu können und diese auch sorgfältig zu reinigen. Denn diese Produkte sind zwar von Natur aus glutenfrei, werden aber nicht unbedingt für Zöliakie-Betroffene produziert. Das heißt es kann beispielsweise in der Produktverarbeitung, während Verpackungsprozessen oder bei Transporten zu Kontaminationen kommen.
Verarbeitete Produkte wie Mehl, Cerealien, Flocken, Stärke, Gebäck usw. sollten ausschließlich genutzt werden, wenn sie mit dem Symbol der durchgestrichenen Ähre versehen sind, oder als speziell glutenfrei gekennzeichnet werden. Genauere Infos dazu könnt ihr in einer sehr übersichtlichen Tabelle bei der Deutschen Zöliakie Gesellschaft nachlesen!

Eure Fabienne