AutorIn: Fabienne Engel von freiknuspern
Ich lebe nun seit über 8 Jahren mit vielen verschiedenen Allergien und Unverträglichkeiten. Deshalb ernähre ich mich unter anderem glutenfrei und vegan. Welche Tipps und Tricks ich dabei an dich weitergeben kann, verrate ich dir jetzt:
Beginn der Ernährungsumstellung einen guten Überblick über die verfügbaren Produkte und Alternativen. Am besten suchst du dir für jede „Kategorie“ (Milch-Alternativen, Brot-Alternativen, Pasta-Alternativen, Snack-Alternativen) die verfügbaren Produkte heraus. So bekommst du eine tolle Übersicht und hast gleichzeitig im besten Fall kein Gefühl des Verzichts, da du die große glutenfreie und vegane Produktauswahl vor Augen geführt bekommst. Das kannst du ganz bequem von Zuhause aus machen, in dem du über die Suchmaschine deiner Wahl recherchierst.
Wenn du dir dann einen guten Überblick über die verfügbaren Produkte gemacht hast, empfehle ich dir einfach mal verschiedene, für dich und deine Ernährung geeignete Produkte auszuprobieren. Nicht jedes Produkt funktioniert für den persönlichen Geschmack. Bei glutenfreier Hafermilch gibt es zum Beispiel gravierende Unterschiede was den Geschmack angeht. Manche Alternativen schmecken mir auf Anhieb, mit anderen kann ich so gar nichts anfangen. Finde also hier am besten auch zu jeder „Kategorie“ deine liebsten Alternativen heraus.
Nimm dir genug Zeit für die Ernährungsumstellung, die Produktrecherche und das Einkaufen. Gerade zu Beginn einer Ernährungsumstellung benötigt man mehr Zeit für die Essensplanung und die Einkäufe. Wichtig dabei: Prüfe immer sorgfältig die Zutatenliste. Denn auch wenn es mittlerweile eine Vielzahl an veganen Produktalternativen gibt, sind nicht alle davon glutenfrei. Um dir ein kleines Beispiel zu geben. Hefeflocken kommen in veganen Rezepten zum Beispiel häufig vor, da sie einen käsigen Geschmack in die Gerichte bringen. Allerdings sind nicht alle Hefeflocken glutenfrei. Prüfe auch hier also unbedingt die Zutaten!
Schreibe dir am besten für jede Woche einen groben Essensplan und eine genaue Einkaufsliste. So kannst du dir im Vorhinein Gedanken über mögliche Gerichte machen und dafür benötigte Zutaten herausschreiben. Das spart Zeit im Supermarkt und sorgt dafür, dass du möglichst gezielt einkaufst.
Probiere dich mit Meal Prep aus. Ich bereite mir an einem Tag an dem ich etwas mehr Zeit habe, bereits verschiedene Lebensmittel, die ich in dieser Woche verarbeiten möchte, vor. Da kommt der o.g. Essensplan wieder ins Spiel :) Das heißt ich koche mir zum Beispiel die Sättigungsbeilagen für die kommenden Tage vor, also die Portion Hirse, Reis oder auch Linsen. Manchmal koche ich auch größere Portionen von bestimmten Gerichten (Tomatensoße, Suppe, Eintöpfe etc.) und friere mir die Gerichte in mehreren Portionen ein. So habe ich immer etwas selbstgekochtes auf Vorrat und kann einerseits in stressigeren Zeiten darauf zurückgreifen und muss mir andererseits keine Gedanken um die jeweilige Essensplanung an manchen Tagen machen.
Sorge dafür, dass du immer eine abwechslungsreiche Produktauswahl in deinem Vorratsschrank hast. Denn auch das trägt meiner Erfahrung nach dazu bei, dass man kein Gefühl des Verzichts bekommt. Ich habe beispielsweise nicht nur eine Vielzahl an verschiedenen glutenfreien Pastasorten zuhause, sondern auch eine Auswahl an anderen Sättigungsbeilagen wie Linsen, Hirse, Quinoa, Polenta, Buchweizen etc. Je mehr Auswahl du hast, desto mehr Abwechslung kannst du in deine Ernährung einbauen.