AutorIn: Fabienne Engel von freiknuspern
Im heutigen Food Fact Artikel geht es um eine fructosearme Ernährung. Wichtiger Hinweis vorab: Ich bin keine ausgebildete Ernährungsberaterin, ich möchte euch einfach kleine Einblicke und Anwendungsbeispiele geben. Solltet ihr vor der Umstellung auf eine fructosearme Ernährung stehen, besprecht das unbedingt mit einem Facharzt und/ oder mit einem ausgebildeten Ernährungsberater.
Die drei Phasen der Ernährungsumstellung
Nach der Diagnose Fructoseintoleranz beginnt immer die Ernährungsumstellung. Oft wird hier mit einer vierwöchigen Karenzphase begonnen, in der so gut wie möglich, unter anderem auf Fructose und Sorbit, verzichtet wird. Danach folgt meist eine sechs-, bis achtwöchige Testphase, in der die Betroffenen Stück für Stück fructosehaltige Lebensmittel testen, um die eigene Toleranzgrenze zu finden. Dabei kann es hilfreich sein, ein Ernährungstagebuch zu führen, um die Symptome besser im Überblick behalten zu können. Zudem sollten nur kleine Mengen - und dies über den Tag verteilt - getestet werden. Danach folgt die Stufe der langfristigen Ernährung. Durch die vorherige Testphase haben Betroffene dann die eigene Toleranzgrenze kennengelernt und wissen welche fructosehaltigen Lebensmittel sie besser oder schlechter vertragen. Auf Basis dessen kann die Ernährung dann entsprechend angepasst werden.
Fructosereiche und fructosearme Obstsorten
Auch wenn Fructose ein natürlicher Bestandteil von Obstsorten ist, bedeutet das nicht, dass man bei einer Fructoseintoleranz vollständig auf Obst verzichten muss. Es kommt auf die Menge an, denn manche Obstsorten enthalten mehr oder andere weniger Fructose. Die persönliche Toleranzgrenze nimmt ebenfalls Einfluss darauf, welche und wie viel von der jeweiligen Obstsorte vertragen wird. Denn die Toleranzgrenze ist eine Menge an Fruchtzucker, die vertragen wird, ohne das Symptome auftreten. Diese Toleranzgrenze ist jedoch sehr individuell, wodurch Betroffene oft austesten müssen, bis sie festgestellt haben, wie viel sie von bestimmten Obst- und Gemüsesorten vertragen.