Tipps für eine leckere Weihnachtszeit ohne Gluten

Tipps für eine leckere Weihnachtszeit ohne Gluten

Glutenfreie Backideen aus aller Welt.

Vorfreude ist die schönste Freude, heißt es. Versüße dir und deinen Kindern den Advent: mit glutenfreien Backideen für Weihnachten aus aller Herren Länder, die wir dir hier vorstellen.

Tanzende Schneeflocken, Glöckchengeklingel, Weihnachtslieder und herrlich süßer Duft nach frischer Bäckerei: Für uns zählt das Weihnachtsfest zu den schönsten Augenblicken im Jahr. Wenn du Weihnachtsbäckerei für das große Fest vorbereiten möchtest, empfehlen wir dir besondere Sorgsamkeit beim Umgang mit den Zutaten. Am einfachsten wäre es, ausschließlich glutenfreie Plätzchen für die ganze Familie zu backen oder das Backen so einzuteilen, dass die glutenfreien Köstlichkeiten bereits in Dosen aufbewahrt sind, wenn du mit dem Backen herkömmlicher Süßigkeiten beginnst. Das Hantieren mit Mehl hinterlässt leicht Rückstände in der ganzen Küche.

 Article45_Maedchen baeckt Kekse Weihnachten

Während die Kinder in Mitteleuropa schon dem Christkind entgegenfiebern, müssen sich kleine Spanierinnen und Spanier noch bis Anfang Januar gedulden. Dort bringen nämlich erst die heiligen drei Könige die ersehnten Geschenke. Wie unterschiedlich die Weihnachtsbräuche in den verschiedenen Regionen Europas auch sein mögen: Sie alle sind geprägt von der kindlichen Vorfreude – und dem eifrigen Kochen und Backen herrlicher Spezialitäten und süßer Köstlichkeiten.
 

Zeit, glutenfreie Kekse zu backen - Ihr Kinderlein, kommet!

So lautet nicht nur der Titel eines allseits beliebten Weihnachtsliedes, sondern auch – vor allem in den deutschsprachigen Ländern – die Aufforderung an die Jüngsten, sich im Advent an den Vorbereitungen für das große Fest, genau genommen dem Keksebacken, zu beteiligen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich beim familiären Backen Mürbteigkekse: Mit dem Teig für Spitzbuben, die in Österreich Linzer Augen heißen, dürfen die Kinder mit den unterschiedlichsten Ausstechformen ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Sterne, Herzen, Engel, mit oder ohne Schokoladenüberzug, Zuckerstreusel oder Glasuren. SpitzbubenVanillekipferl und andere Kekse – in manchen Familien werden bis zu 50 Sorten gebacken! – werden dann in Keksdosen verstaut, die traditionell erst am Heiligen Abend nach der Bescherung unter dem schön geschmückten Weihnachtsbaum wieder geöffnet werden dürfen. Ein Tipp unsererseits: Beginne mit den Badener Chräbeli und bewahre diese in einer Keksdose auf, nach vier bis fünf Wochen schmecken sie nämlich am besten.
 

Von Sinterklaas und Père Noël

 Article45_Lebkuechen Sternchen

Weiter im Nordwesten werden die Kinder schon früh beglückt: In Belgien und in Holland reitet der Sinterklaas auf seinem Schimmel in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember über die Dächer und legt Geschenke zu den vorbereiteten Stiefeln. Aus Belgien stammen auch besonders süße Weihnachtsfreuden, wie Karamellkekse und auch der Lebkuchen, der ursprünglich – vor fast 1000 Jahren – in Dinant erfunden wurde. In Holland bilden u.a. Nüsse festen Bestandteil der Backtradition. Die Franzosen begehen ihren Réveillon mit besonderen Delikatessen wie etwa Gänseleber, gebratenem Truthahn oder Austern.

Weihnachtskuchen der Mittelmeerländer

Im Süden sind es weniger die Kekse, die zu einem typischen Weihnachtsfest gehören. Wenn die heiligen drei Könige, los reyes, den spanischen Kindern Geschenke – den unartigen ein Stück Kohle – bringen, wird der Dreikönigskranz angeschnitten, in den eine Bohne und eine kleine Figur, der Muñequito, eingebacken sind. Wer die Bohne in seinem Stück findet, hat Pech und muss den Kuchen bezahlen. Glücklicher König der Familie für diesen Tag ist der, in dessen Stück sich der Muñequito befindet. In Italien wird der Panettone zum alljährlichen kulinarischen Hauptdarsteller des Weihnachtsfestes, ob nun die Hexe Befana zu Epiphanie die Geschenke bringt oder weiter im Norden Babbo Natale nach mitteleuropäischer Tradition.