Das Sternbild der Lebensmittelintoleranzen

Das Sternbild der Lebensmittelintoleranzen

Wie anstrengend!

Der Organismus und der Intellekt entwickelt sich ganz besonders bei Kindern stetig weiter. Und weil ein Kind während des Wachstums- und Entwicklungsprozesses einen Großteil der Energie, das es über die Nahrung gewinnt, verbrennt, hat ein heranwachsendes Kind einen viel größeren Nährstoffbedarf als Erwachsene. Kein Wunder also, dass Eltern darauf bestehen, dass ihre Kinder genügend essen. Doch da gibt es auf der einen Seite Essensmuffel, auf der anderen Seite Kinder, die einfach alles mit großem Appetit essen. Es gibt aber auch diejenigen, für die Essen unangenehm ist, da sie danach mit Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Hautproblemen zu kämpfen haben.

Intoleranzen und mehr

Article200116_Vater Tochter Essen auswaerts.jpg

"Intolerant" gegenüber einer Zutat, einem Nahrungsmittel, einer Zubereitungsmethode oder irgendetwas anderem in Bezug auf Lebensmittel zu sein bedeutet, dass der Körper nicht fähig ist, bestimmte Nahrungsmittel zu verarbeiten oder überhaupt aufzunehmen und darauf mit Beschwerden reagiert. Obwohl eine Intoleranz oft erblich bedingt ist, kann sie aber auch auf das Immunsystem, Infektionskrankheiten oder die Ernährung selbst zurückzuführen sein. In jedem Fall ist eine Intoleranz immer individuell unterschiedlich.

Intoleranzen im Spektrum der Zöliakie

Article200116_Kind Junge Bauchschmerzen.jpg

Hinsichtlich der Reaktionen, die durch die Aufnahme von gluten- und weizenhaltigen Lebensmitteln, hervorgerufen werden, gibt es im Allgemeinen drei Krankheitsbilder: Zöliakie, Glutensensitivität und Weizenallergie. Trotz der Vielfalt der Symptome und Herausforderungen, denen sich die Betroffenen stellen müssen, werden diese Begriffe häufig nicht eindeutig verwendet.

Es gibt viele verschiedene Arten der Intoleranz, und nur ein Facharzt kann die richtigen Analysen verschreiben, um die Ursachen für die Beschwerden herauszufinden. Und sicherzustellen, dass durch das Weglassen bestimmter Lebensmittel und die Einhaltung bestimmter Regeln es beim Essen bald wieder heißt: Lust auf Genuss statt Frust und Verdruss.