Gesunde, glutenfreie Ernährung, die Kindern Spaß macht

Gesunde, glutenfreie Ernährung, die Kindern Spaß macht

Wie Kinder praktisch an eine ausgewogene Ernährung ohne Gluten herangeführt werden.

Kinder müssen wachsen und sich geistig entwickeln, sie verbrauchen jede Menge Energie und haben einen hohen Nährstoffbedarf. Essen steht bei den Kids aber nicht immer unbedingt an erster Stelle und muss deshalb mit Spaß verbunden sein, gut schmecken und ansprechend aussehen. Umso mehr, wenn es sich um glutenfreie Kost handelt. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Wir zeigen, wie.

Von größter Bedeutung für eine ausgewogene Ernährung bei Glutenunverträglichkeit ist die gelungene Kombination von Eiweiß, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen, Mineralstoffen, Wasser und Ballaststoffen. Kinder sollten täglich drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen, um die zugeführten Nährstoffe optimal verwerten zu können und ausreichend Energiezufuhr zu haben. Vorschläge für eine optimale Tagesverpflegung für Dein Kind findest Du hier.
 

Glutenfreie Pasta liefert Energie

Article20_Kleines Maedchen isst Spaghetti

Wichtigster Bestandteil jeder Mahlzeit sind glutenfreie Energielieferanten, wie z.B. glutenfreies Brot oder glutenfreie Pasta. Sie sind reich an Kohlenhydraten bzw. Stärke, Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Gemüse und Obst oder Hülsenfrüchte gehören zu jeder Mahlzeit. Sie liefern viele Vitamine (von denen Ihr Kind große Mengen für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung braucht), Mineralstoffe, Spurenelemente, Wasser und Ballaststoffe. Mindestens ein Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt führt dem Körper und den Zellen das notwendige Wasser und Mineralstoffe zu. Am besten geeignet sind Leitungswasser, Mineralwasser oder stark verdünnte Fruchtsäfte, sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.
 

Milch und Milchprodukte – wichtig für das Wachstum

Article20_Kleine Schwestern trinken Milch

Milch, Milchprodukte, Fisch, fettarmes Fleisch und Fleischerzeugnisse (wie z.B. Schinken oder Wurst) sowie Eier ergänzen die Grundnahrungsmittel und versorgen den Organismus mit hochwertigem Eiweiß, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen. Milchprodukte eignen sich fürs Frühstück und für Zwischenmahlzeiten. Sie sind unsere besten natürlichen Kalziumlieferanten und für Kinder im Wachstum wichtig.

Mit Fantasie auf den Teller

Article20_Obst in Herzschuessel

Besonders Gemüse und Salate stehen bei Kindern nicht gerade hoch im Kurs. In leckeren Gemüsesaucen zur Pasta nach oder im Risotto nach glutenfreien Rezepten gekocht und im saftigen, glutenfreien Hamburger lassen sie sich gut verstecken. Am Abend kann man für die Kinder besonders im Winter auch Gemüsecreme-Suppen zubereiten (z.B. mit knusprig gerösteten Brotcroûtons aus Schär Meisterbäckers Classic). Die Suppe schmeckt noch besser, wenn man mit glutenfreien Croûtons und Olivenöl ein lachendes Gesicht auf die Suppe malt. Auch mit Eiern, Salat und Rohkost lassen sich lustige Gesichter oder Tiere auf den Teller zaubern. Richten Sie Obst mundgerechten Schnittchen in einer bunten Schüssel an oder machen Sie bunte Obstspieße.
 

Fett ist lebenswichtig – aber nur in Maßen

Article20_Kleines Maedchen mit Butterbrot

Zu einer gesunden Kost gehört auch bei der glutenfreien Ernährung eine (kleine) Portion Fett. Pflanzenöle, Butter und Margarine liefern Fett, fettlösliche Vitamine und lebenswichtige Fettsäuren. Vorzuziehen sind ungesättigte Fette, wie sie z.B. Olivenöl enthält. Mehr als vier Esslöffel am Tag sollten es aber nicht sein.

Naschen erlaubt – in Maßen und zur richtigen Zeit

Article20_Maedchen Mit Lutscher

Gesunde und ungesunde Lebensmittel gibt es nicht, es kommt nur auf das rechte Maß an. Kinder mögen besonders den Geschmack von Süßem, deshalb sollten sie glutenfreie Süßigkeiten und Knabbereien in kleinen Mengen bewusst genießen. Naschen am besten nach den Mahlzeiten oder hin und wieder als Jause. Ganz wichtig: Nach dem Naschen Zähne putzen!

Essen braucht Zeit!

Article20_Kinder essen am Tisch Gemuese

Es kommt aber nicht nur darauf an, was wir essen, sondern auch wie wir essen. Das heißt: kein mehr schlecht als recht improvisiertes Frühstück zwischen Tür und Angel oder auf dem Schulweg und kein Hoppla-Hopp-Mittag- und Abendessen vor dem Fernseher, sondern ein schön gedeckter Tisch und ausreichend Zeit!