Reis – Wertvolles, glutenfreies Korn

Reis – Wertvolles, glutenfreies Korn

Von Natur aus ohne Gluten: Reis, ein wertvolles Korn!

Für fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis Hauptnahrungsmittel, und für die glutenfreie Ernährung ist das Getreide ein vielseitiger Rohstoff – zu Recht, denn die kleinen Körner haben es in sich. Entdecke, wie viel Wertvolles in den kleinen Körnern steckt.

„Haben Sie heute schon Reis gegessen?“ Mit diesen Worten begrüßen sich Menschen in China, Thailand und Bangladesch. Das natürlich glutenfreie Korn ist in ganz Asien Grundnahrungsmittel. Etwa 150 Kilogramm werden dort pro Kopf und Jahr verzehrt.

Großes kleines Korn, natürlich glutenfrei

Article32_Verschiedene Reissorten in Jutesaeckchen

Heute existieren etwa 8000 Reissorten, deren Inhaltsstoffe variieren. Gemein ist allen Sorten jedoch, dass sie zum Großteil aus Kohlehydraten bestehen und somit ein wichtiger Energielieferant sind. 100 Gramm enthalten durchschnittlich 77,8 Gramm Kohlehydrate. Neben Ballaststoffen ist Reis zudem reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Zink und Kalium und liefert Vitamin E, verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe sowie essenzielle Aminosäuren. Die meisten Nährstoffe bieten unpolierte Naturreissorten wie Vollkorn-, Schwarzer und Roter Reis. Auch Wildreis, eigentlich kein Reis, sondern ein Wassergras, besitzt ernährungsphysiologisch viele Qualitäten und hat einen besonders kräftigen Geschmack.

Vielseitig einsetzbar

Für die glutenfreie Ernährung ist Reis eine bekömmliche Zutat und vielfältiger Rohstoff. In Form von Mehl, Stärke, Schrot und Grieß bereichert das Korn glutenfreie Lebensmittel und kommt hier in Brot, Pasta und Kuchen zum Einsatz. Puffreis und Reiscrispies machen Müsli und Kekse ohne Gluten schön knusprig. Besonders gesund sind die Randschichten des Vollkorn-Reiskorns, die Kleie, die beim Polieren der Reiskörner entfernt wird. Sie enthält Faserstoffe und Spurenelemente und lässt sich gut in Backwaren einbringen. In all seinen Formen belastet Reis den Organismus kaum. Gute Gründe, auch bei uns öfter zu fragen: „Haben Sie heute schon Reis gegessen?"

Article32_Verschiedene Reissorten Collage

Reismehl
Fein und schneeweiß: Reismehl eignet sich gut als Bindemittel in Saucen und für Pudding oder als Teigmantel (Tempura).

Klebreis
Auch als Glutenreis bekannt, obwohl er kein Gluten enthält. Durch den hohen Amylopektin-Anteil in der Stärke des Korns verkleben die Körner beim Dämpfen vollständig miteinander.

Roter Reis
Entstanden aus einer Kreuzung von wildem und Kulturreis, verdankt er seine Farbe tonhaltigen Böden. Roter Reis wird nicht poliert und ist somit ein Naturreis.

Schwarzer Reis
Stammt ursprünglich aus China und war einst dem Kaiser vorbe- halten. Auch diese eher seltene Sorte gehört zu den Naturreissorten. Sie ist besonders nahrhaft, da sie viele Spurenelemente und Mineralstoffe, vor allem Eisen, enthält und reich an Eiweiß ist.

Risottoreis
Die bekanntesten Sorten sind Arborio, Carnaroli, Maratelli und Vialone. Besonders mit Carnaroli gelingt ein perfekt cremiges Risotto mit bissfesten Körnern, da der Reis beim Kochen nicht verklebt.

Tipp

Reissirup
Hat die Konsistenz von Honig, ist mild im Geschmack und eines der ältesten Süßungsmittel. Reissirup kann zum Süßen und Verfeinern von Speisen und Getränken verwendet werden.

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