Dr. Schär - Unser Weg zum guten Geschmack ohne Gluten

Dr. Schär - Unser Weg zum guten Geschmack ohne Gluten

Eine glutenfreie Geschichte – die Geschichte von Dr. Schär.

Wenn es um abwechslungsreiche glutenfreie Genussvielfalt, größte Auswahl und höchste Qualität geht, kommt niemand an Schär vorbei. Als Pionier für glutenfreie Lebensmittel entstehen mit viel Leidenschaft und Engagement aus hochwertigen Zutaten seit über 35 Jahren geschmackvolle glutenfrie Produkte mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Sicherheit. Wir erzählen dir den faszinierenden Weg von Schär – wie die Idee in einem kleinen Drogerie- und Reformhausunternehmen in Meran angefangen hat und Schär im Laufe der Jahre Europas glutenfreie Lieblingsmarke geworden ist.

Es war einmal

Alles begann in einem kleinen Drogerie- und Reformhausunternehmen in Meran in Südtirol. Die Eltern von Ulrich Ladurner führten die „Drogerie A. Ladurner“. Der Sohn stieg nach seiner Ausbildung und den Praktika in Österreich und Deutschland in den Betrieb ein. Sein unternehmerisches Feingefühl wurde bald sichtbar - bereits mit 23 Jahren übernahm der Junior-Chef die Führung und verdoppelte in kurzer Zeit die Umsatzzahlen.

Ulrich Ladurner interessierte sich besonders für Nahrungsmittel. Er verkaufte zunächst bereits bestehende glutenfreie Produkte aus dem Sortiment des Innsbrucker Sprengelarzts Dr. Anton Schär. Dieser hatte sich schon seit 1922 auf gesunde Kindernahrung spezialisiert und schon früh glutenfreie Produkte wie etwa Reiscreme, die bei Verdauungsproblemen empfohlen wurde, in sein Angebot aufgenommen.

1979 übernahm Ladurner dann selbst die Marke Dr. Schär. Als Drogist führte er stets direkte Gespräche mit seinen Kunden und wusste: „Es gab damals für Leute mit Zöliakie keine wirklich geeigneten Lebensmittel.“ Somit spezialisierte sich die Marke „Schär“ fortan auf das Angebot glutenfreier Lebensmittel und kam mit dieser Ausrichtung 1981 neu auf den Markt.

Glutenfreie Lebensmittel - Die Ernährungsrevolution

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Vor 35 Jahren war die Aufklärungsrate von Zöliakie vergleichsweise gering. Die Thematik der Unverträglichkeiten begann erst langsam an Aktualität zu gewinnen, und gleichermaßen wuchsen auch das Interesse bzw. die Notwendigkeit, Rezepturen ohne Gluten zu entwickeln.
Schätzungen zufolge ist eine von 100 Personen von Zöliakie betroffen. Sich glutenfrei zu ernähren, gilt bis heute als der einzig mögliche Umgang mit dieser Unverträglichkeit. Während man sich damals bei einer Gluten Allergie noch hauptsächlich nach einfachen Rezepten aus Reis, Mais und Kartoffeln ernährte, begann das Unternehmen Dr. Schär erste glutenfreie Produkte anzubieten, wie etwa diverse Kekssorten und glutenfreies Mehl.
Eine Revolution für die Betroffenen. Endlich bot jemand punktgenau eine Lösung an: Mit Produkten, die gemäß ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse den Bedürfnissen von Menschen mit Zöliakie entgegen kamen. Diese Rolle möchte Schär auch heute noch klar unterstreichen: mit Lebensmitteln, die beliebten herkömmlichen Produkten in Geschmack, Geruch, Aussehen und Konsistenz sehr nahe kommen – bzw. die den Bedürfnissen des heutigen Lebensstils angepasst sind, wie beispielsweise gesunde, ausgewogene Fertigprodukte natürlich ohne Gluten.

Hauseigene Forschung

Um Kundenwünschen gezielt gerecht werden zu können, setzte das junge Unternehmen Dr. Schär schon sehr bald auf eine eigene Abteilung, die sich auf Produktentwicklung spezialisierte. Anfangs kümmerte sich ein ambitionierter Bäcker, später Lebensmitteltechnologen um die Erweiterung und Perfektionierung des Sortiments. Die enge Zusammenarbeit mit Ernährungsexperten lieferte hierbei von Anfang an die nötige Expertise. Mit der steigenden Nachfrage – die Produkte von Dr. Schär eroberten nach und nach den europäischen Markt – und dem wachsenden Know-how setzte das Unternehmen 2003 eine wichtige Entscheidung in die Tat um, nämlich die Einrichtung des firmeneigenen Forschungslabors in Triest.

Der direkte Draht zum Kunden

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Zunächst musste das junge Unternehmen jedoch versuchen, die Konsumenten einzeln zu erreichen. Man nahm Kontakt mit Ärzten, Ernährungsberatern und Zöliakievereinigungen auf – Ulrich Ladurner übergab seine Arbeit als Einzelhandelskaufmann in die Hände seiner Frau und konzentrierte sich auf den Verkauf von glutenfreien Produkten.
Die erste handelstechnische Lieferung mit Produkten aus eigener Herstellung erreichte 50 Apotheken Italiens: Die ‚Savoiardi Kekse’ wurden vom Markt mit großem Hallo aufgenommen. Dieser erste Erfolg bestätigte, dass man auf dem richtigen Weg war: Denn Dr. Schär hatte nicht irgendein Produkt auf den Markt geworfen. Die Philosophie lautete von Anfang an, dass die Entscheidung über die Produktauswahl stets in Einklang mit dem Bedarf und mit den Wünschen der Kunden mit Zöliakie getroffen werden sollte. Dieses Erfolgsrezept besitzt bis heute seine Gültigkeit. Was die Entwicklung der glutenfreien Savoiardi-Kekse seinerzeit für den italienischen Markt bedeutete, repräsentieren in der heutigen Produktentwicklung beispielsweise der Butterkeks in Deutschland oder die Magdalenas in Spanien.

Auch heute zählt es zum Selbstverständnis von Dr. Schär, länderspezifisch den Bedarf auszuloten und auch heute noch haben die Kunden stets ein Wörtchen mitzureden. Mit der Teilnahme an Produkttests – einige Schär-Kunden sind Teil eines professionellen Verkostungspanels, die neu entwickelte Produkte auf Herz und Nieren prüfen, bevor sie diese als „marktreif“ befinden.

Kompetenzzentrum glutenfrei

Um den Austausch von Erfahrungen und Anforderungen rund um Zöliakie noch besser zu koordinieren und den Wissensvorsprung weiter auszubauen, hat Dr. Schär seit Kurzem ein Komitee mit internationalen Fachleuten einberufen: Ärzte, Gastroenterologen und Ernährungsexperten nehmen Zöliakie unter einem ganzheitlichen Aspekt unter die Lupe, und sie beraten und informieren einander über die sich ändernde Symptomatik bei Glutenunverträglichkeit oder über die Sensibilisierung in der Diagnostik, um die „Dunkelziffer“, sprich unerkannte Zöliakiefälle, zu verringern.
In Vorträgen und Fachzeitungen diskutieren die Experten die gewonnenen Erkenntnisse und tragen dazu bei, den glutenfreien Horizont umfassend – bei allen, die mit dem Thema Zöliakie in Berührung kommen, wie Hausärzte, Ernährungsberater usw. – zu erweitern.