Gewürze: Weihnachten für die Nase

Weihnachten ist auch ein Fest für die Nase; wer würde mit Advent nicht den Duft nach Vanille, Zimt oder Nelken verbinden? Hier erfahren Sie, woher diese exotischen Gewürze kommen und dass sie noch viel mehr können als auch der glutenfreien Weihnachtsbäckerei das gewisse Etwas zu verleihen. Weitere passende Rezepte, selbstverständlich ohne Gluten, finden Sie übrigens in unserem Weihnachts-Special.
Ein Hauch von Lakritze
Anis kommt aus China und Südostasien und schmeckt ein bisschen nach Lakritze. Gewürzkuchen, Weihnachtsbrot oder Springerlen sind ohne Anis nicht denkbar. Das ätherische Anisöl löst Magenkrämpfe und Blähungen und wirkt husten- und schleimlösend.
Unser Rezepttipp: Struffoli (Honigbällchen)
Vor allem in Indien und China wird Ingwer heute angebaut, das Gebäck und Kuchen eine besondere Note gibt. Das Gewürz wirkt verdauungs- und kreislaufanregend und hilft gegen Übelkeit und Erbrechen.
Unser Rezepttipp: Schoko-Ingwer-Kekse
Gut für Gaumen und Magen
In Lebkuchen, Spekulatius, Früchtebrot oder Glühwein findet sich die aromatische Nelke. Dieses Weihnachtsgewürz gedeiht in vielen tropischen Ländern. Das Öl der Nelke hat schmerz- und entzündungshemmende Wirkung, fördert Appetit und Verdauung. Übrigens: Eine mit Nelken gespickte Orange verbreitet wunderbar weihnachtlichen Duft im ganzen Haus.
Unser Rezepttipp: Roccoccò
Piment schmeckt nach einer Mischung aus Nelken, Pfeffer, Muskat und Zimt und verleiht gerne Lebkuchen eine dezente, angenehme Schärfe. Beheimatet ist dieses Gewürz, das wie alle Scharfstoffe verdauungsfördernd wirkt, in Mittelamerika.
Unser Rezepttipp: Black bun
Parfum à la Weihnachten
Eines der ältesten Gewürze der Welt ist Kardamom, das z.B. in Indien angebaut wird. Sein würziges Aroma verfeinert Lebkuchen, Gewürzplätzchen und winterliche Teegetränke. Das ätherische Öl des Kardamomsamens wirkt leicht antibakteriell, löst Krämpfe und hilft bei Magenproblemen.
Unser Rezepttipp: Lebkuchen
Eine ähnliche Wirkung hat der Koriander aus dem östlichen Mittelmeerraum, in der Weihnachtsküche traditionell eingesetzt für Lebkuchen und Spekulatius.
Unser Rezepttipp: Nussbrot
Gewürz für die Seele
Der süßliche Geruch der Vanille wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend, man sagt der Vanilleschote sogar aphrodisierende Wirkung nach. Das Gewürz stammt aus Mittelamerika und Indien und wird nicht nur in der Weihnachtsbäckerei, sondern rund ums ganze Jahr eingesetzt.
Unser Rezepttipp: Vanille-Schneeflocken
Zimtsterne, Lebkuchen, Bratäpfel, Glühwein: Das Einsatzgebiet von Zimt in der Weihnachtszeit ist groß. Das Gewürz stammt aus Ceylon, sein ätherisches Öl ist sehr gesund, senkt es doch Blutzucker- und Fettwerte, wärmt von innen, hilft der Verdauung und schützt das Herz.
Unser Rezepttipp: Nusssterne
Extra-Tipp für die Aufbewahrung
Da Gewürze mit der Zeit ihr ätherisches Öl verlieren, sollten sie nur in kleinen Mengen gekauft und in geschlossenen Behältern kühl und trocken aufbewahrt werden. Nur so können Anis & Co. auch wirklich ihre volle Wirkung und ihr ganzes Aroma entfalten.








