Gesund und glutenfrei Entschlacken

Winter ade - willkommen, Frühling! Aber trotz aller Freude über die neue Jahreszeit fühlen wir uns jetzt oft müde und schlapp. Durch ungesunde Ernährung und wenig Bewegung haben sich im Winter Schlacken und Giftstoffe im Körper abgelagert, die Müdigkeit und Unwohlsein verursachen. Deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt, den Stoffwechsel mit einer effizienten Entschlackungskur wieder in Schwung zu bringen. Wir haben für Sie eine einwöchige Diät – selbstverständlich vollkommen glutenfrei - zusammengestellt, mit der Sie Ihren Körper entschlacken und entgiften können. Und so funktioniert’s:
Reinigung von Schlacken und Giftstoffen
Beim Entschlacken geht es weniger um Gewichtsabnahme als vielmehr um eine Reinigung des Körpers. Deshalb finden Sie bei unserer Diät auch keine Mengen- und Kalorienangaben, sondern dürfen selbst entscheiden, wie viel sie wovon essen, je nach Ihren Bedürfnissen. Wenn Sie sich aber bei den Portionen etwas zurückhalten, können Sie in der Diätwoche natürlich auch an Gewicht verlieren. Halten Sie sich dabei am besten an das bekannte Sprichwort: Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein Edelmann und Abendessen wie ein Bettelmann.
Das Hauptaugenmerk unserer Diät liegt darauf, jene Ausscheidungsorgane zu unterstützen, die für die Entsorgung von Stoffwechselrückständen zuständig sind - also Darm, Nieren, Haut, Leber und Lunge, und gleichzeitig dem Körper möglichst wenig neue Schlacken zuzuführen. Bestens geeignet dafür sind z.B. gekochtes oder rohes Gemüse, Salat und Obst. Deshalb sollten Sie davon so viel wie möglich essen. Zu bevorzugen sind wegen Ihrer reinigenden und entschlackenden Wirkung folgende Sorten:
Gemüse und Salat:
- Artischocken: Sie haben verdauungsfördernde Wirkung, der Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an.
- Topinambur: Die „Diabetikerkartoffel“ ist kalorienarm und sättigt durch den Ballaststoff Inulin.
- Grünkohl: Er enthält besonders viel Vitamin C und Lutein, das eine essenzielle Rolle beim Sehen spielt.
- Spargel: Der schmackhafte Stängel wirkt aufgrund der enthaltenen Asparaginsäure und des hohen Kaliumgehalts harntreibend.
- Tomaten: Der rote Farbstoff Lycopin der Tomate wirkt besonders stark antioxidativ und stärkt daher die Abwehr.
- Kräuter: Frische Kräuter enthalten viele Biostoffe, welche die Ausscheidungsorgane unterstützen, und sind selbst extrem schlackenarm. Optimal zum Würzen!
- Psyllium: Auch Flohsamen genannt; er enthält Ballaststoffe, die in Verbindung mit Wasser aufquellen und so das Verdauungssystem reinigen.
Obst:
- Papaya: Ihre starken Antioxidantien wirken als Radikalfänger, ebenso wird ihr unterstützende Wirkung bei der Fettverbrennung nachgesagt. Interessant auch ihr hoher Anteil an Vitamin C und entwässerndem Kalium.
- Ananas: Sie ist reich an Enzymen, die einen positiven Effekt auf die Verdauung von Eiweiß und die Verbrennung von Fett haben.
- Waldfrüchte: Waldfrüchte, allen voran Heidelbeeren, haben antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Ihre Pflanzenfarbstoffe haben zudem stabilisierende Wirkung auf die Blutgefäße.
- Birnen und Äpfel: Beide Früchte liefern Pektin, eine wasserlösliche Faser, die bei der Entgiftung des Körpers von Schwermetallvergiftungen mitwirkt und den Cholesterinwert senkt.
Das sollten Sie außerdem beachten:
Verwenden Sie beim Kochen möglichst wenig Fett; ziehen Sie also Dünsten und Dampfgaren dem Braten vor. Verwenden Sie zum Anmachen der Salate hochwertiges Olivenöl, das dem Körper die Aufnahme von Vitaminen erleichtert. Reduzieren Sie während der Diät den Gebrauch von Zucker und Salz, auch bei der Zubereitung der Speisen. Statt Salz können Sie zum Würzen frische Kräuter nehmen. Verzichten sollten Sie zur Gänze auf Kaffee und Alkohol. Gefragt ist hingegen viel Bewegung, vor allem an der frischen Luft; machen Sie am besten jeden Tag einen halbstündigen flotten Spaziergang – und das bei jedem Wetter.
Und last, but not least: Ganz wichtig bei einer Entschlackungskur ist es, viel zu trinken, täglich etwa eineinhalb bis zwei Liter sollten es schon sein. So werden die Substanzen, die Ihren Körper belasten, besser ausgeschwemmt. Zu bevorzugen sind stilles Mineralwasser, Fruchtschorlen aus Säften ohne Zuckerzusatz und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Besonders empfehlenswert sind grüner Tee sowie Rotbuschtee, sie enthalten beide Bestandteile, die freie Radikale abfangen sollen. Entschlackende Wirkung haben Lakritztee, der den Verdauungsapparat von Giften befreit, sowie Brennesseltee; er entwässert und stärkt das Immunsystem.
Und hier kommt der Wochenplan für unsere glutenfreie Entschlackungsdiät:
Sie finden für jeden Wochentag einen Vorschlag für jede Mahlzeit des Tages; das jeweilige Rezept ist entweder gleich nachzulesen oder Sie folgen dem entsprechenden Link und finden das Rezept in Oscar’s Rezeptwelt dargestellt.
Als Snacks am Vormittag oder am Nachmittag können Sie entweder etwas Obst essen oder einen frisch gepressten Obst- oder Gemüsesaft zu sich nehmen (wählen Sie am besten eine der zuvor empfohlenen Sorten).






